25.08.2016, 09:00 Uhr

Julian Le Play: "Zwei Stunden wegkommen"

Julian Le Play gastiert am 2. September auf der Festung Kufstein. (Foto: Kidizin Sane)

Julian Le Play – am 2. September auf der Festung Kufstein, davor im BEZIRKSBLÄTTER-Interview

KUFSTEIN (nos). Julian Le Play, eigentlich Julian Heidrich, ist aus der österreichischen Popszene nicht mehr wegzudenken und täglich mit seinen Hits wie „Hand in Hand“, „Mein Anker“, oder „Wir haben noch das ganze Leben“ im Radio vertreten. Live erleben kann man Julian Le Play mit Band am Freitag, dem 2. September auf der Festung Kufstein, im Rahmen seiner „Zugvögel"-Tour.
Support ist die österreichische Newcomer-Band Flowrag, die es mit dem Radiohit „Helden“ in die Charts geschafft hat.
Vor dem Festungsabend mit dem smarten Popmusiker baten die BEZIRKSBLÄTTER zum Interview.


BEZIRKSBLÄTTER: Nach „Soweit Sonar“ (2012) und „Melodrom“ (2014) nun also 2016 „Zugvögel“, ist der Zwei-Jahres-Rhythmus Zufall oder so etwas wie dein zeitlicher Arbeitsablauf?

JULIAN LE PLAY: Es hat sich einfach so ergeben. Nach Album Release hat’s bis jetzt immer rund ein Jahr Tournee gegeben. Bis ich dann wieder genug zu sagen hatte ist ein weiteres Jahr vergangen. Darum geht’s auch. Wenn ich jetzt merke, dass grad keine Ideen kommen würd ich mir auch weit mehr Zeit lassen. Ein Album ohne Inhalt ist schlechter als kein Album.


BEZIRKSBLÄTTER: Was unterscheidet „Zugvögel“ von den Vorgängern?

JULIAN LE PLAY:Ich denke, es ist runder und konzeptioneller. Für mich ist es ein Album, das Mut und Lust macht auf- und auszubrechen. Alte Dinge und Sorgen hinter sich zu lassen. Es hat dadurch auch musikalisch auch mehr Größe und Epik als die beiden intimeren Alben davor.


BEZIRKSBLÄTTER: Wie würdest du den „typischen“ Julian le Play Sound beschreiben, oder gibt’s den nicht?

JULIAN LE PLAY: Wenn durch Text und Sound im Kopf kleine Filme entstehen oder Erinnerungen wach werden. Dann ist es das was ich mir wünsche und vielleicht so etwas wie mein Sound.


BEZIRKSBLÄTTER: Du warst unter anderem als Support für Revolverheld und James Blunt unterwegs – welches Konzert blieb dir bislang am stärksten im Gedächtnis?

JULIAN LE PLAY: Beide Tourneen waren etwas ganz spezielles, weil beide Bands menschlich sehr toll waren. Besonders gerne erinnere ich mich tatsächlich an meine erste Show mit James Blunt auf der Festung Kufstein. Er wusste nicht nur meinen Namen, sondern hat uns beim Soundcheck von unten zugehört. Es war ein fantastischer Abend. Dass ich 2 Jahre später selbst auf der Festung spielen würde hätte ich mir nie erträumt!


BEZIRKSBLÄTTER: Was war dein ganz privates Konzert-Highlight bisher (als Zuhörer)?

JULIAN LE PLAY: Im Kleinen: Jamie Cullum in der Wiener Staatsoper. Im Großen: Coldplay im Metlife Stadium New York.


BEZIRKSBLÄTTER: Was erwartest du dir vom Publikum und dem Konzert auf der Festung Kufstein?

JULIAN LE PLAY: In erster Linie darf sich das Publikum was erwarten. Im besten Fall eine bunte&emotionale Reise raus aus dem Alltag. Zwei Stunden wegkommen.


BEZIRKSBLÄTTER: Wer sind deine musikalischen Vorbilder?

JULIAN LE PLAY: Die sind unfassbar bunt gemischt. Chris Martin von Coldplay, Jamie Cullum, Lana del Rey, Max Herre, Samy Deluxe, Boy.


Das Interview führte Sebastian Noggler.


Julian Le Play
Zugvögel Tournee 2016
Support: Flowrag
Fr, 02. September 2016
KUFSTEIN – Festung

Beginn: 20.00 Uhr
Einlass: 19.00 Uhr

VVK: Ö-Ticket, Raiffeisenbanken (Ermäßigung für Raiffeisen Club-Mitglieder), www.lindnermusic.at, LINDNER Music: 05242-9380410
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