28.09.2017, 14:45 Uhr

Erntedank-Wochenende im Festspielhaus Erl

Wann? 06.10.2017 bis 08.10.2017

Wo? Festspielhaus, 6343 Erl AT
(Foto: Peter Kitzbichler)
Erl: Festspielhaus |

Anfang Oktober gibt es im Festspielhaus Erl erstmalig ein Erntedank-Wochenende, das ganz im Zeichen von Mozart steht:

6. 10. 2017:

Drei Märsche für Orchester (KV 408) und sechs deutsche Tänze für Orchester (KV 509),

7.10. 2017:

hall opera „Il Re pastore“

8.10. 2017

: Serenade Nr. 13 für Streicher in G-Dur, KV 525 (“Eine kleine Nachtmusik“)
Klavierkonzert Nr. 26, D-Dur KV 537 „Krönungskonzert“
Symphonie Nr. 41 „Jupiter Symphonie“, KV 551

An allen drei Tagen spielt das Orchester der Tiroler Festspiele Erl unter der Leitung von Gustav Kuhn. Am 6. wird er unterstützt vom Hans Berger-Ensemble, am 8. ist die von der Presse hochgelobte Mélodie Zhao als Solistin am Klavier zu hören.

Wer im Oktober sehnsüchtig auf die vergangenen Sommer-Festspiele zurückblickt und wen gleichzeitig die Ungeduld auf die Winter-Festspiele plagt, den laden wir ein zu einem ganz neuen Festspiel-Wochenende ins herbstliche Erl. Frei in der Tradition des christlichen Erntedank-Festes heben wir einen Komponisten auf den Altar, der für die Tiroler Festspiele Erl eine ganz besondere Rolle spielt - Wolfgang Amadeus Mozart. Gemäß dem österreichischen Brauch, das Erntedank-Fest am ersten Sonntag im Oktober zu feiern, zelebrieren wir vom 6. bis zum 8. Oktober eine Konzertreihe, die das Genie Mozart in den Mittelpunkt stellt. Das Festspielhaus hat bereits die erfolgreichen Premieren der Da Ponte Triologie und der „Zauberflöte“ erlebt, zuletzt machte Mozart aber in der Programmierung den Rossini-Entdeckungen Platz. Nun ist es der Moment, die Beschäftigung mit Mozart wieder in den Vordergrund zu stellen.

Mit dem „Erntedank“ versammelt Maestro Kuhn einmal mehr sein Festspiel-Orchester und die jungen Stars seiner Accademia die Montegral in Erl, um sich diesmal mit „Il re pastore“, einer Serenade aus der Feder des zum Zeitpunkt der Komposition gerade einmal 19 jährigen Mozarts zu widmen. Im Rahmen der von Maestro Kuhn für Japan erfundenen Form der „hall opera“, die auch schon in Erl Erfolge feierte, wird diese Serenade im Festspielhaus halbszenisch dargeboten.


Zwei Konzerte umrahmen den „Re pastore“: Zum einen ein für Erl typischer Abend mit Orchester, Solisten und hinreißenden Volksmusikformationen um Hans Berger aus Oberaudorf – ein Abend in der Tradition der „Ring Session“ und der „Verdi Extension“, der die ganze Vielseitigkeit der Festspiele und des Genies Mozart abbilden wird. Zum anderen steht ein festliches Matinée-Konzert am Sonntag an, das für ein Wiedersehen mit unserem Pianistinnen Juwel Mélodie Zhao und einer lang nicht mehr in Erl gehörten „Jupiter“-Symphonie aufwartet. Erntedank, ganz erlerisch. Dank für die Ernte, die die unermüdliche Entwicklungsarbeit des Maestro hervorbringt.
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