22.06.2017, 13:02 Uhr

Margreiter folgt Thurner als Bezirksrettungskommandant nach

Der neue Bezirksrettungskommandant Florian Margreiter (Mitte) mit seinen Stellvertretern Roland Priewasser und Stephan Vitéz (re.). (Foto: Rotes Kreuz Kufstein)

Florian Margreiter ist mit Mittwoch, dem 21. Juni, neuer Bezirksrettungskommandant im Roten Kreuz Kufstein. Er folgt Gerhard Thurner nach, der im April diesen Jahres die Leitung der Ortsstelle Wörgl übernahm. Am Dienstagabend fand die sybolische Amtsübergabe statt.

BEZIRK (red). Im Rahmen der jüngsten regelmäßigen Sitzung des Bezirksrettungskommandos fand am Dienstag, dem 20. Juni, die symbolische Helmübergabe statt, mit der Florian Margreiter das Amt des Bezirksrettungskommandanten von Gerhard Thurner übernahm. Thurner war zuvor vier Jahre lang für das Rote Kreuz in dieser Position aktiv. „Das waren vier sehr intensive Jahre, ich glaube, meine Vorgänger hatten in 20 Jahren nicht so viel Arbeit“, meinte Thurner mit Blick auf die Leistungen im Bezirk. Sein Nachfolger Florian Margreiter war bereits zuvor als Kommandant-Stellvertreter stark in die Führung eingebunden.

Arbeitsintensive Jahre

2013 übernahm Gerhard Thurner den Befehl über das Bezirksrettungskommando Kufstein. Mit einer modernen Geschäftsordnung, überarbeiteter Stabsorganisation und neuen Materialien konnten so unter anderem die Sondereinsatzgruppen gestärkt und neu aufgestellt, die Schulungs- und Übungsfrequenz erhöht und zahlreiche intensive Einsätze bewältigt werden. „Nachhaltig in Erinnerung bleiben dabei sicherlich Einsätze wie Bad Aibling, und deren Nachbereitung, oder auch die monatelange Arbeit für Menschen auf der Flucht. Kommando bedeutet mehr, als zu warten bis es kracht, um dann auszurücken“, weiß Thurner.

Margreiter will die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortführen: „Ich freue mich, auf ein so starkes und motiviertes Team zurückgreifen zu können. Wir dürfen, glaube ich, zurecht stolz auf unsere Arbeit in den letzten Jahren sein, ausruhen können und wollen wir uns darauf aber nicht!“
Ein Großprojekt läuft ohnehin bereits auf Hochtouren: Im Zuge des Um- und Neubaus der Ortsstelle und des Sozialzentrums an der Brixentaler Straße soll auch ein zentrales Katastrophenhilfe-Lager in Wörgl entstehen. Mit einer Bausteinaktion sammelt das Rote Kreuz im Bezirk Spenden für Ausbau und Hilfsgüter.
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