Enzian: Alpinarium ergänzt Ausstellung

Das Alpinarium Galtür verzeichnet für das Jahr 2016 eine positive Bilanz.
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  • Das Alpinarium Galtür verzeichnet für das Jahr 2016 eine positive Bilanz.
  • Foto: Alpinarium/Günter Wett
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GALTÜR (otko). Das Alpinarium Galtür kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. "Das Jahr 2016 und auch der heurige Winter sind positiv verlaufen", bilanziert Geschäftsführer Bgm. Anton Mattle. Allen vor an die Sonderausstellung "Geschichte und Geschichten – 90 Jahre Schischule Silvretta Galtür" wurde von den Besuchern sehr gut angenommen. "Viele Gäste haben sich über die Schischule informiert. Neben der Dauerausstellung sind solche temporäre Dinge immer wichtig, um Impulse zu setzen", so Mattle. Ergänzt wurden die Sonderausstellungen durch Veranstaltungen wie Buchpräsentationen, Konzerte und Diskussionsveranstaltungen wie die "Galtürer Almbegegnung". Ein Highlight war auch die Aufzeichnung der TV-Sendung "Gipfel-Sieg: Der Wille versetzt Berge".
Die Anzahl der Besucher belief sich auf 37.000 Personen. "In dieser Statistik sind die Besucher des Cafés, der Bücherei, der Sonderausstellungen und der Dachplattform nicht berücksichtigt", ergänzt Projektleiter Helmut Pöll. Auch die Bilanz für das Jahr 2016 konnte positiv abgeschlossen werden.

Vielfältiges Programm

Für heuer ist wieder einiges geplant, unter anderem stellen Peppi Spiss und Lisa Krabichler ihre Werke aus. Laut Mattle soll zur 15-Jahr-Feier des Start des Kulturbetriebs im nächsten Jahr auch Arthur Salner wieder ausstellen. Vom Galtürer Künstler stammt das Triptychon "Memento", das an die Lawinenkatastrophe von 1999 erinnert. Vor kurzem hat zudem ein Symposium der Wildbach- und Lawinenverbauung zum Thema "Zukunftsvisionen im Lawinenschutz" stattgefunden. "Der Erfahrungsaustausch zwischen hochkarätigen Wissenschaftler und Praktikern war durchaus gut", berichtet Mattle.
Eine Ergänzung wird es auch in der Dauerausstellung "Ganz oben – Geschichten über Galtür und die Welt" geben. Seit Jahrhunderten wird aus den Wurzeln des punktierten Enzians (gentiana punctata), der unter Schutz steht, der berühmte "Enzner" gebrannt. Im November 2013 wurde das "Wissen um die Standorte, das Ernten und das Verarbeiten des punktierten Enzians" in das Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes in Österreich aufgenommen. "In der Ausstellung erzählen wir künftig etwas über den Enzian. Umsetzt wird dies von unserem Austellungsmacher Tristan Kobler", verrät Mattle.

Erfolgreiche Kooperationen

Auch in Sachen Kooperationen und Partnerschaften ist das Alpinarium stark engagiert. "Hier ist die Mitarbeit in der Projektgruppe "Wissen im Umgang mit der Lawinengefahr" zur Aufnahme in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes hervorzuheben. "Eine sehr gute Resonanz erfuhr auch die Umweltbildungsstelle Jamtal. Für den Juli 2017 liegen bereits Anmeldungen von über 100 Schülern vor", informiert Pöll.
Am 25. Mai startet das Alpinarium Galtür in die Sommersaison. Infos: www.alpinarium.at

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