Tirols Jugend entdeckt ab 2014 mit „Erasmus+“ die Welt

Mit Ende 2013 lief „Jugend in Aktion“ aus und im neuen Jahr als Teil des Nachfolgeprogramms „Erasmus+“ weiter. LR Beate Palfrader (Mitte) ist zufrieden.
  • Mit Ende 2013 lief „Jugend in Aktion“ aus und im neuen Jahr als Teil des Nachfolgeprogramms „Erasmus+“ weiter. LR Beate Palfrader (Mitte) ist zufrieden.
  • Foto: Land Tirol/Aichner
  • hochgeladen von Marion Prieler

TIROL. Insgesamt 1,7 Millionen Euro an EU-Förderungen flossen im Rahmen des EU-Programms „Jugend in Aktion“ von 2007 bis 2013 in Jugendprojekte und Einzelinitiativen in Tirol. Im Jahr 2013 waren es rund 443.000 Euro. „Wir sind damit nach Wien und Oberösterreich das dritterfolgreichste Bundesland bei der Nutzung von EU-Geldern“ ist Jugendlandesrätin Beate Palfrader stolz und betont: „Das ist der hervorragenden Arbeit des InfoEcks als Regionalstelle dieses EU-Jugendförderprogramms zu verdanken.“
Mit Ende 2013 läuft „Jugend in Aktion“ aus und im neuen Jahr als Teil des Nachfolgeprogramms „Erasmus+“ weiter.
Gefördert wurden in den vergangenen sieben Jahren rund 150 Projektideen, die in Tirol umgesetzt wurden, sowie Möglichkeiten, Auslandserfahrungen zu sammeln – zum Beispiel durch die Teilnahme an Jugendbegegnungen, am Europäischen Freiwilligendienst oder an internationalen Weiterbildungsmaßnahmen. Davon profitierten nicht nur Jugendgruppen, Jugendorganisationen, Gemeinden, nicht-gewinnorientierte Träger und Vereine im Sozial- oder Umweltbereich, sondern auch Tirols Jugend, zieht LRin Palfrader Bilanz: „Circa 400 Tirolerinnen und Tiroler von 13 bis 30 Jahren konnten über den Tellerrand schauen und das Zusammenleben in Europa aktiv mitgestalten.“

Jobvorteil durch Auslandserfahrungen

Eine Umfrage des europäischen Forschungsnetzwerks RAY hat ergeben, dass 69 Prozent aller Teilnehmenden der Meinung sind, dass sich ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert haben. 49 Prozent sehen sich selbst als selbstsicherer an und können mit unbekannten Situationen besser umgehen.
Rund 80 Prozent sind überzeugt, dass „Jugend in Aktion“ dazu beiträgt, Eigeninitiative und unternehmerische Kompetenzen zu fördern. Fast alle Befragten gaben an, dass ihre Teilnahme positiv für ihre persönliche Entwicklung war.

Infoabend zum Start von „Erasmus+“

Mit der Umstellung von „Jugend in Aktion“ auf das neue EU-Programm „Erasmus+“ kommt es zwar zu Änderungen, viele der bereits bekannten Fördermöglichkeiten bleiben aber erhalten. Über die Neuerungen informiert die Jugendinfo Tirol alle Interessierten bei einem Infoabend am Dienstag, den 4. Februar 2014 um 17.30 Uhr im InfoEck Innsbruck. Die Tiroler Regionalstelle des EU-Programms hat bereits jetzt alle Hände voll zu tun, berichtet InfoEck-Leiterin Andrea Waldauf: „Wir informieren Jugendliche, Interessierte und Antragstellende zu ihren Möglichkeiten und bieten Begleitung bei der Antragstellung an. Das Interesse ist groß.“

Die Tiroler Regionalstelle für das EU-Jugendförderprogramm steht jederzeit für Fragen zur Verfügung. Kontakt: InfoEck – Jugendinfo Tirol, Kaiser-Josef-Straße 1, 6020 Innsbruck, Tel.: 0512 57 17 99, E-Mail info@infoeck.at.

Autor:

Marion Prieler aus Landeck

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