Haubenstock-Ramati-Park
Anrainerin ärgert sich über Hundeverbotszone auf Landstraßer Grün

Anrainerin Silvia Pfundner will die Aufhebung der Hundeverbotszone.  | Foto: Luca Arztmann/MeinBezirk
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Während manche im Haubenstock-Ramati-Park ein strengeres Umsetzen der Hundeverbotszone fordern, will Anrainerin Silvia Pfundner ihre Aufhebung. Die Verunreinigung sei laut ihr nicht so dramatisch, zudem würden viele Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer die kleine Grünfläche vermissen. 

WIEN/LANDSTRASSE. Die Wünsche, wie eine Grünfläche in dem innerstädtischen Bezirk Landstraße genutzt werden soll, unterscheiden sich häufig. So wurde in der Bezirksvertretungssitzung im Dezember eine stärkere Bestreifung durch die "WasteWatcher" der Hundeverbotszone im Haubenstock-Ramati-Park – früher Sebastianplatz – mehrheitlich beschlossen. 

Denn trotz mehrerer Verbotsschilder würde immer wieder Hundekot auf der kleinen Grünfläche landen. Die Anrainerin und Hundebesitzerin Silvia Pfundner sieht das jedoch anders: "Die Hundeverbotszone muss weg", so Pfundner. Laut ihr war das Problem mit der Verunreinigung nicht so dramatisch, schwarze Schafe gebe es halt immer. 

Viele vermissen Park

Die WasteWatcher der MA 48 – Abfallwirtschaft sowie die MA 60 – Veterinäramt hatten auf Anfrage von MeinBezirk keine Verstöße gegen die Hundeverbotszone registriert. Bei dem Lokalaugenschein im Februar waren ebenso wie im April dennoch "Häufchen" auf der Wiese zu erkennen.

Pfundner ist mit vielen Hundebesitzerinnen und Hundebesitzern in der Gegend in Kontakt, viele würden die kleine Grünfläche vermissen. Dabei ist der Arenbergpark samt Hundezone nur wenige Schritte entfernt, doch dort seien laut Pfundner zu viele frei laufende Hunde. Einen eigenen Garten könne sich zudem nicht jeder leisten. 

Keine Aufhebung geplant

Die Hundeverbotszone im Haubenstock-Ramati-Park besteht seit Jänner 2023, laut der zuständigen MA 42 – Stadtgärten ist keine Aufhebung der Verbotszone angedacht. Grundsätzlich sei eine Aufhebung aber möglich, das hänge vom jeweiligen Standort sowie der konkreten Situation vor Ort ab. 

Laut MA 42 ist eine Aufhebung grundsätzlich möglich, aber aktuell nicht angedacht.  | Foto: Luca Arztmann/MeinBezirk
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Sollte eine Aufhebung erfolgen, hätte Pfundner schon einen Vorschlag parat, um die "schwarzen Schafe" zur Kasse zu bitten. Wie in den Vereinigten Staaten von Amerika bereits üblich, sollte man den Hunden bei der Registrierung Blut abnehmen, um über die DNA aus dem Kot den Halter des Tiers herauszufinden. Ein ambitionierter Plan, doch die Anrainerin sei bereit, sich weiter dafür einzusetzen. 

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