Haus Wittgenstein
Kunst, die verbindet

Eröffnet wurde die Ausstellung durch Berthild Zierl (l.) und Rumjana Koneva, die auch mit ihren eigenen Bildern vertreten sind.
  • Eröffnet wurde die Ausstellung durch Berthild Zierl (l.) und Rumjana Koneva, die auch mit ihren eigenen Bildern vertreten sind.
  • Foto: Mark Freimann
  • hochgeladen von Yvonne Brandstetter

Ohne Brücken keine Verbindung: Ausstellung symbolisiert die Verbundenheit Österreichs und Bulgariens.
von Mark Freimann

LANDSTRASSE. Brücken sind meist massive, Zug und Druck standhaltende Bauwerke, die zwei getrennte Teile miteinander verbinden. Doch die Brücke transportiert auch einen philosophischen Grundgedanken, denn sie bietet die Möglichkeit des kulturellen Austauschs, Neues kennenzulernen und nach Belieben das Ufer zu wechseln.

Keine Trennung

Im Sinne dieses Gedankens versammelten sich vergangene Woche rund 60 Besucher im Haus Wittgenstein in der Parkgasse 18, um beim Startschuss der Ausstellung "Ohne Brücken keine Verbindung" dabei zu sein. Im Rahmen der Ausstellung bringen sowohl zeitgenössische österreichische, als auch bulgarische Künstler ihre Gedanken zum Thema auf die Leinwand. Und eines wird beim Durchgehen sehr schnell klar: Zu diesem Thema kann man sowohl konkret, als auch völlig abstrakt Stellung beziehen. "Da könnte man dann rasch meinen, dass die abstrakten Werke vom einen, und die konkreten Werke vom anderen Land stammen. Doch das ist nicht der Fall", stellte die Präsidentin der Berufsvereinigung bildender Künstler Österreichs, Berthild Zierl, in der Eröffnung fest. Und auch räumlich sind die Bilder nicht voneinander getrennt, denn "bei den Einreichungen zur Ausstellung ist uns sofort aufgefallen, dass sich die Bilder sehr harmonisch miteinander verbinden lassen, egal aus welchem Land sie kommen. Dadurch haben die Künstler eine harmonische Verbindung beider Länder erschaffen", so Zierl.

Erst in Wien, dann in Plovdiv

Entstanden ist die Ausstellung durch eine Kooperation des bulgarischen Kulturinstituts Haus Wittgenstein und der Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs. "Grund für die Kooperation war die Ernennung der bulgarischen Stadt Plovdiv zur europäischen Kulturhauptstadt 2019", erklärt Rumjana Koneva, Präsidentin des Kulturinstituts.
Bis zum 22. Februar werden die Bilder noch im Haus Wittgenstein in der Parkgasse 18 zu sehen sein, danach werden sie in Plovdiv ausgestellt.
Infos: www.haus-wittgenstein.at

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