23.09.2014, 12:27 Uhr

Beim Sonnenbrillen-Kauf vertrauen die Österreicher auf den Augenoptiker / Optometristen

(Foto: Abdruck honorarfrei: © shutterstock/Augenoptikermeister)

Aktuelle Umfrage: Der Großteil achtet auf Qualität und Gesundheitsschutz

Wenn es um die Augen geht, vertrauen die Österreicher auf die Auswahl und die Qualität der Augenoptiker / Optometristen. Das zeigt eine Umfrage von meinungsraum.at. Die gute Sicht bei Sonnenschein und der Schutz der Augen sind die Hauptgründe für das Tragen einer Sonnenbrille. Die Bundesinnung der Augen- und Kontaktlinsenoptiker erklärt, auf welche Merkmale man bei der Auswahl achten sollte.


Der Sommer scheint vorbei zu sein. Die Bilanz zeigt: Die 10-Euro-Supermarkt-Sonnenbrille kann die Österreicher nicht überzeugen. Der Großteil geht für den Sonnenbrillenkauf zum Augenoptiker, so das Ergebnis der aktuellen Umfrage von meinungsraum.at. Die Fachoptiker liegen dabei mit insgesamt 28 Prozent noch vor den Optikerketten mit 21 Prozent. „Ein überaus erfreuliches Ergebnis, das uns bestätigt, wie sehr die Österreicher die persönliche Beratung und die hohe Qualität der Brillen schätzen“, freut sich Peter Gumpelmayer, Bundesinnungsmeister der Augenoptiker.

Durchschnittlich besitzt jeder von uns drei Sonnenbrillen. Der nächste Kauf könnte also bald wieder vor der Türe stehen. Grundvoraussetzung bei jeder Brille ist das CE-Kennzeichen, das ein Minimum an Qualitätsstandard garantiert. Außerdem sollte man auf folgende Merkmale achten:
UV-Schutz: Ultraviolette Strahlung kann zu schmerzhaften Entzündungen der Binde- und Hornhaut führen. Nur hochwertige Gläser mit einem eingebauten UV-Filter schützen das Auge am besten. Das sind nicht unbedingt die am dunkelsten gefärbten Gläser. Abgesehen vom Strand und dem Gebirge reicht UV 400.
Absorption: Darunter versteht man den Anteil an Licht, der durch das Glas beseitigt wird und so nicht in das Auge gelangt. In unseren Breiten verwendet man Reduktionswerte zwischen 50 und 75 Prozent. Am Strand oder im Schnee sollten es mehr sein.
Qualität der Gläser: Schlieren, Blasen und Einschlüsse sind Zeichen für minderwertige Sonnenschutzgläser. Außerdem darf das Glas bei einem leichten Finderdruck nicht nachgeben.

Kopfform, Schläfenbreite, Abstand der Augen und Position der Ohren – auch all diese Punkte werden von Österreichs Augenoptikern / Optometristen bei der Sonnenbrillen-Beratung berücksichtigt. „Nur die richtige Anpassung der Fassung gewährleistet ausreichend Schutz und den optimalen Sitz der Brille“, erklärt Gumpelmayer. Zusätzlich beraten die Augenoptiker gerne in den Punkten Design und passenden Modellen für die jeweilige Gesichtsform.

Egal ob aus gesundheitlichen oder modischen Gründen: Über 80 Prozent der Österreicher tragen eine Sonnenbrille, das zeigt die Umfrage von meinungsraum.at. Dabei überwiegen die bessere Sicht bei Sonnenschein (49 Prozent) und die gesundheitlichen Gründe / Schutz der Augen (40 Prozent) klar vor dem modischen Aspekt (7 Prozent).
„Wir haben festgestellt, dass mit zunehmendem Alter der Schutz der Augen immer mehr Bedeutung bekommt. Auch achten Ältere deutlich besser auf die richtige Aufbewahrung ihrer Brille als Jüngere“, so Studienautorin Evelyn Kaiblinger von meinungsraum.at.
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