Koralmbahn
Thomas Brudermann ist ins Lavanttal gekommen, um zu bleiben

Ein neues Holzhaus in St. Paul dank Koralmbahn: Thomas Brudermann freut sich über seine Rückkehr | Foto: privat
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  • Ein neues Holzhaus in St. Paul dank Koralmbahn: Thomas Brudermann freut sich über seine Rückkehr
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Der Universitäts-Professor Thomas Brudermann (44) ist dank Koralmbahn von Graz nach St. Paul gezogen. Für ihn ist es eine Rückkehr in die alte Heimat mit vielen Vorteilen.

ST. PAUL IM LAVANTTAL. Die Umzugskartons sind ausgepackt, die Fenster des neuen Holzhauses geben den Blick auf die Koralpe frei: Thomas Brudermann (44) und seine Frau Annechien sind am ersten Adventwochenende nach St. Paul im Lavanttal gezogen.

Brudermann lehrt an der Uni Graz und lebt seit Kurzem (wieder) in St. Paul | Foto: Klimaaktiv
  • Brudermann lehrt an der Uni Graz und lebt seit Kurzem (wieder) in St. Paul
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Für den Grazer Universitäts-Professor im Bereich Nachhaltigkeitsforschung ist es eine Rückkehr in die Heimat. „Ich bin in St. Paul geboren und auch im Stiftsgymnasium zur Schule gegangen“, erzählt er.

Ein geerbtes Grundstück

Seiner Heimat blieb er immer verbunden, doch ohne die Koralmbahn hätte er das geerbte Grundstück in St. Paul wohl nie bebaut. „Mit dem Auto zu pendeln wäre zu anstrengend gewesen“, sagt Brudermann. Nun fährt er künftig fünf Minuten mit dem Fahrrad zum Bahnhof und dann rund 30 Minuten mit der Bahn zur Arbeit. „Ich bin begeisterter Bahnfahrer, es ist auch praktisch, da ich im Zug arbeiten kann“, erzählt er. Ihren Wohnsitz in Graz haben Brudermann und seine Frau aufgegeben, ihre Jobs dort freilich nicht.

Ein Rückkehrer

Brudermann ist einer jener Rückkehrer, von denen sich die Gemeinde dank der neuen Bahn noch einige mehr erhofft. In seinem alten Tennisverein hat sich Brudermann vorsorglich bereits voriges Jahr wieder angemeldet, „um wieder Kontakte zu knüpfen“, wie er sagt.
Für ihn hat der Umzug ins Lavanttal viele Vorteile: „Ich will umwelt- und klimafreundlich zur Arbeit kommen, mit der Kombination aus Fahrrad und Zug ist das gut möglich. Mit dem Auto wäre ich jeden Tag drei Stunden unterwegs, das war für mich kein Thema“, sagt er.

Verliebt ins Lavanttal

Seine Frau Annechien ist auch begeistert vom Lavanttal. „Sie kommt ursprünglich aus den Niederlanden, hat sich aber auch in Kärnten verliebt“, sagt Brudermann. Und auch für die gebürtige Niederländerin gibt es dank Koralmbahn einen neuen großen Vorteil: „Wir können die Familienbesuche per Nachtzug jetzt direkt von St. Paul aus machen“, freut sich Brudermann.
Nur dass ihm die schöne Aussicht auf die Koralpe erhalten bleibt, hält Thomas Brudermann für nicht fix: „Ich denke, dass hier demnächst noch einige Grundstücke bebaut werden. Wenn ich aus dem anderen Fenster schaue, sehe ich bereits eine Baustelle.“

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