Schloss Wolfsberg
Zentrum des Transfers
- Kurator Igor Pucker führte die Wolfsberger Bezirksgruppe des Kärntner Bildungswerkes mit Bezirksobmann Karl Schwabe durch die Ausstellung "Transfer“ und gab einen interessanten historischen Überblick.
- Foto: Privat
- hochgeladen von Bernice Christin Binder
Die Wolfsberger Bezirksgruppe des Kärntner Bildungswerkes besuchte die Ausstellung "Transfer“ im Schloss Wolfsberg. Kurator Igor Pucker verband die Führung mit spannenden Einblicken in die Geschichte der Stadt und des Lavanttals.
WOLFSBERG. Die Wolfsberger Bezirksgruppe des Kärntner Bildungswerkes traf sich kürzlich mit Kurator Igor Pucker zu einer Führung durch die Ausstellung "Transfer“ im Schloss Wolfsberg. Dabei erhielten die Teilnehmer nicht nur Einblicke in die zeitgenössische Kunst, sondern auch in die Geschichte Wolfsbergs und der Familie Henckel von Donnersmarck.
Entwicklung des Lavanttals
Bis 1759 war Wolfsberg das Verwaltungszentrum der bambergischen Besitzungen in Kärnten und damit von großer wirtschaftlicher und politischer Bedeutung. Mit dem Übergang an die Habsburger verlor die Stadt jedoch an Einfluss. Mit der Übernahme der Besitzungen durch Graf Hugo Henckel von Donnersmarck im Jahr 1846 begann ein neuer Aufschwung für das Lavanttal. Er förderte Landwirtschaft, Tierzucht und Industrie, ließ die Natron-Zellstoff- und Papierfabrik in Frantschach errichten und trieb den Bau der Lavanttalbahn voran. Pucker bezeichnete ihn daher als den "Erzherzog Johann des Lavanttales“.
Austausch
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der Gedanke des Transfers – also der Austausch von Wissen, Ideen und Entwicklungen als Motor für den Fortschritt einer Region. Zum Abschluss bedankte sich Bezirksobmann Karl Schwabe bei Igor Pucker für die informative Führung durch die Ausstellung und den historischen Rückblick.
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