Linie 2 & 5
Langsamfahrstellen in der Leopoldstadt werden frühestens 2027 behoben
- In der Taborstraße sorgen die Alterserscheinungen der Gleise für Schleichtempo.
- Foto: Luca Arztmann/MeinBezirk
- hochgeladen von Luca Arztmann
Eine Anfragebeantwortung der Grünen Leopoldstadt liefert neue Details zu den Langsamfahrstellen der Linie 2 und 5 im 2. Bezirk. Demnach werden die Alterserscheinungen der insgesamt fünf betroffenen Gleisabschnitte 2027 und 2028 behoben. Grund dafür ist ein Priorisierungssystem des Öffi-Unternehmens.
WIEN/LEOPOLDSTADT. Sogenannte Langsamfahrstellen sind im Straßenbahnnetz der Wiener Linien keine Seltenheit und sorgen daher auch in der Leopoldstadt für Schleichtempo. Meist liegt das an Alterserscheinungen der Gleise, so auch im 2. Bezirk, MeinBezirk berichtete:
Auf Anfrage von MeinBezirk erklärten die Wiener Linien dazu, dass die "Behebung von Langsamfahrstellen" ein wichtiges Anliegen ist und man verwies auf die Gleisbauoffensive "Netz erst recht!". Wann welche betroffenen Stellen im Bezirk modernisiert werden, ließ man hingegen offen. Neue Informationen liefert nun eine Anfragebeantwortung an die Grünen Leopoldstadt durch das Büro von Verkehrsstadträtin Ulli Sima (SPÖ).
Linie 5 wartet bis 2028
Demnach sollen erst im kommenden Jahr Arbeiten an insgesamt vier Langsamfahrstellen der Linie 2 in Angriff genommen werden. Dabei handelt es sich um die Abschnitte Gredlerstraße 10 bis Taborstraße 11B, Taborstraße 12-18, Taborstraße von Novaragasse bis Rotensterngasse sowie die Kreuzung Taborstraße/Nordbahnstraße und Rebhanngasse.
Während die Gleise der Linie 1 nur im Bereich der Inneren Stadt modernisiert werden, soll im 2. Bezirk neben der Linie 2 auch die Linie 5 eine Langsamfahrstelle verlieren. Allerdings wird an der Kreuzung Am Tabor/Rueppgasse erst 2028 gearbeitet. Alle Langsamfahrstellen in der Leopoldstadt findet man in der interaktiven Karte der Website "la-wl.trainboard.at". Diese speist sich aus Informationen einer Anfrage an die Wiener Linien nach dem Informationsfreiheitsgesetz aus dem September 2025.
- Die Langsamfahrstelle der Linie 5 wird wohl erst 2028 behoben.
- Foto: Johannes Zinner/Wiener Linien
- hochgeladen von Philipp Scheiber
Dass die betroffenen Stellen erst 2027 bzw. 2028 angegangen werden, erklären die Wiener Linien mit einer "gesamtsystemischen Priorisierung". Dabei spielen zwei Faktoren eine Rolle, wie man der Anfragebeantwortung entnehmen kann: die "technischen Anforderungen im
Sinne der Betriebssicherheit" und "die Auswirkungen auf die Reisezeit".
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