Online-Voting
Neugestaltung der Praterstraße für Staatspreis nominiert
- Im Rahmen der Umgestaltung wurde die Praterstraße zu einem ökologisch und sozial nachhaltigen Boulevard umgestaltet. 100 neue Bäume, helle Pflasterflächen, Wasserelemente und Trinkbrunnen sollen die Sommerhitze reduzieren.
- Foto: Kurt Hoerbst
- hochgeladen von Matthias Pandrea
Die Umgestaltung der Praterstraße ist für den österreichischen Staatspreis für Klimawandelanpassung (CliA) nominiert. In der Kategorie „Hitze/Trockenheit“ zählt das Projekt zu den Vorzeigebeispielen gegen urbane Überhitzung. Noch bis Donnerstag, 5. März kann online dafür abgestimmt werden.
WIEN/LEOPOLDSTADT. Die Umgestaltung der Praterstraße ist ein Beispiel dafür, wie Städte auf Hitze, Starkregen und andere Folgen des Klimawandels reagieren können. Solche Projekte möchte der Österreichische Staatspreis für Klimawandelanpassung (CliA) ehren. Vergeben wird der Preis in vier Kategorien. Die umgestaltete Praterstraße ist in der Kategorie "Hitze/Trockenheit" nominiert.
Die Umgestaltung der Praterstraße, des Nestroyplatzes und des Rosl-Berndt-Platzes wurde im Herbst 2024 abgeschlossen. Mehr Grün, weniger Versiegelung und neue Aufenthaltsqualität sollten die Straße zu einem Pilotprojekt für lebenswerte Stadträume machen und zu einem konkreten Beispiel dafür, wie Städte auf zunehmende Hitze, Starkregen und andere Folgen des Klimawandels reagieren können.
Online abstimmen
Umwelt- und Klimaminister Norbert Totschnig (ÖVP) unterstreicht die Bedeutung des Staatspreises: „Mit dem Staatspreis für Klimawandelanpassung richten wir den Scheinwerfer auf Projekte, die Leben schützen, Schäden vermeiden und oft auch sehr innovativ sind." In Österreich könne man auf viele Projekte stolz sein, bei denen wirksame Maßnahmen gegen Hochwasserereignisse oder längere und stärkere Hitzeperioden im Einklang mit ökologischen Aspekten gesetzt werden.
Verliehen wird der Staatspreis vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) in Kooperation mit dem Klima- und Energiefonds. Abstimmen kann man noch bis Donnerstag, 5. März, online unter www.staatspreis-anpassung.at/voting/.
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