Langstreckenläufer
45 Kilometer durch den Bezirk: Cem-Luca Altun erreicht sein Ziel
- Durchhalten trotz Schmerzen: Auch eine schmerzhafte Blase am Zeh konnte Cem-Luca auf den letzten Kilometern nicht stoppen.
- Foto: Altun
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45 Kilometer quer durch den Bezirk Lilienfeld: Cem-Luca Altun stellte sich bei seiner „North//South“-Mission Hitze, Höhenmetern und Schmerzen – und erreichte nach monatelanger Vorbereitung das Gscheid.
LILIENFELD. 45 Kilometer, rund 980 Höhenmeter und zahlreiche Herausforderungen: Cem-Luca Altun hat seine persönliche „North/South across Bezirk Lilienfeld“-Mission erfolgreich abgeschlossen. In Rotheau machte er sich auf den Weg und lief einmal quer durch den Bezirk bis auf das Gscheid.
- Nach 45 Kilometern und rund 980 Höhenmetern erreichte er das Gscheid und damit sein großes Ziel.
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Von Rotheau bis aufs Gscheid
Die Strecke führte den jungen Läufer über 45 Kilometer durch den Bezirk Lilienfeld. Begleitet wurde er dabei von seinem Vater, der mit dem Fahrrad unterwegs war und während des gesamten Laufs für Wasser und Verpflegung sorgte.
- Emotionen im Ziel: Am Gscheid wurde Cem-Luca bewusst, welche Leistung hinter den 45 Kilometern und den monatelangen Vorbereitungen steckt.
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„Ohne seine Unterstützung wäre diese Herausforderung kaum möglich gewesen“, betont Cem-Luca Altun. Gerade an einem so langen und anspruchsvollen Tag war die Begleitung eine wichtige Hilfe.
Die sommerliche Hitze machte den Lauf zusätzlich fordernd. Besonders die lange Straße in Richtung Hohenberg, die größtenteils in der prallen Sonne lag, wurde zur Belastungsprobe. Kurz vor Hohenberg kam dann auch noch ein technisches Problem hinzu: Das Fahrrad seines Vaters hatte Schwierigkeiten mit der Gangschaltung.
Aufgeben war keine Option
Doch auch diese unerwartete Pause konnte Cem-Luca nicht aus dem Konzept bringen. „Aufgeben war jedoch nie eine Option – wir haben sofort überlegt, wie wir weitermachen können“, erzählt er. Schließlich gelang es seinem Vater, das Fahrrad zu reparieren und die beiden konnten die Tour fortsetzen.
Die nächste Herausforderung wartete auf den letzten Kilometern in Kernhof. Dort bekam der Läufer eine große Blase am Zeh und musste kurz pausieren, um seinen Fuß zu versorgen. Auch hier blieb er seinem Grundsatz treu: „Auch hier stellte sich für mich nie die Frage, ob ich aufhöre, sondern nur, wie ich weitermachen kann.“
Nachdem die Schmerzen etwas nachließen, setzte Cem-Luca seinen Lauf fort. Für ihn stand fest: Selbst wenn die Beschwerden nicht besser geworden wären, hätte er die letzten Kilometer bewältigt – notfalls gehend.
Emotionen am Ziel
Nach monatelanger Vorbereitung erreichte Cem-Luca schließlich das Gscheid. Der Moment im Ziel war für ihn besonders emotional. „Es war ein Moment, den ich niemals vergessen werde. Als ich das Ziel erreicht hatte, konnte ich kaum glauben, dass ich die komplette Strecke tatsächlich geschafft hatte.“
Die Anspannung der vergangenen Monate, die Schmerzen und die Zweifel während des Laufs fielen in diesem Augenblick von ihm ab. „Mir kamen fast die Tränen, weil in diesem Augenblick alles zusammenkam – die monatelange Vorbereitung, die Schmerzen, die Zweifel unterwegs und der Wille, niemals aufzugeben.“
Besonders bewegend war für ihn ein Moment am Gscheid. Dort sah er noch einmal das Video vom Start in Rotheau. „In diesem Moment wurde mir erst richtig bewusst, dass ich von dort bis ganz auf das Gscheid aus eigener Kraft gelaufen bin. Das war eines der schönsten und emotionalsten Gefühle, die ich je erlebt habe.“
Mit seinem Lauf hat Cem-Luca Altun nicht nur 45 Kilometer und rund 980 Höhenmeter bewältigt, sondern vor allem bewiesen, was mit Ausdauer, Vorbereitung und dem festen Willen, nicht aufzugeben, möglich ist.
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