Alexander Rüdiger der ORF „Money Maker“ saß am Nordpol fest

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,Die Angst vor hungrigen Eisbären und die beißende Kälte machten den Showmaster schnell und brachten dem Extremabenteurer Alexander Rüdiger am Nordpol beim kältesten Marathon der Welt  den unglaublichen 5. Gesamtrang für Österreich. Leider brach eine Eisscholle und Rüdiger saß danach länger als geplant am Nordpol fest.  

Bereits zum zweiten Mal trat Alexander Rüdiger, 48, der in der heurigen TV Saison
mit seiner bekannten ORF Geldduschshow in das 23. Jahr geht, beim frostigsten
Lauf-Event der Welt an. Für einen Extremlauf waren die körperlichen Voraussetzungen des Moderators dieses Jahr eigentlich mehr als schlecht. Angefangen mit einem kaputten Knie, Sehneneinrissen, einer defekten Venenklappe bis hin zu einem frisch operierten Zehennagel war im Vorfeld alles dabei was ein Durchkommen bei diesem Extremabenteuer in Frage stellte. Rüdiger der 2013 auf dem 6. Gesamtplatz landete, holte jedoch beim diesjährigen Nordpolmarathon bei Temperaturen bis zu (minus) -36 Grad Celsius von Runde zu Runde auf. Nach 10 Runden rund um das russische Camp Barneo, unweit der Koordinaten 90° 0′ N, ging er gar als 5 Platzierter über die eisige Ziellinie. Kurz nach dem Start noch auf Platz 15 gewann der „Money Maker“ in der letzten Runde sogar noch den Rundenrekord. 
Alexander Rüdiger: „Der Nordpol Marathon ist „Cool Running” mit garantiertem Gänsehaut-Faktor. Er ist ein Marathon, der dir einfach alles abverlangt. Wenn es dabei noch bis zu (minus) -40 Grad Celsius und mit Wind gefühlte (minus) -60° Grad Celsius hat, dann wird es richtig extrem. Wer so ein Abenteuer am Nordpol laufen will, muss auch an einiges denken: hungrige Eisbären, den beißenden Wind und nicht zuletzt noch an die Tatsache, dass man sich kaum auf Land bewegt. Die größten Herausforderungen sind der Untergrund und die extreme Kälte. 
Die Laufroute musste also so gelegt werden, dass es nicht zu Einbrüchen kommen
kann, wozu es zumindest bis zum Ende des Marathons auch nicht kam. Einige Stunden nachdem der letzte Teilnehmer im Ziel war, brach die Scholle jedoch genau auf der Marathonstrecke, die auch Teil der Landebahn für die russische Antonov war und somit saß ich mit den anderen Teilnehmern im Camp am Nordpol fest. Keine Verbindung nach Österreich machten die Stunden des Wartens auf das Zufrieren der Spalte zu einer gefühlten Ewigkeit.“ 
Glücklicherweise ging jedoch noch einmal alles gut und Rüdiger landete einige Tage wohlbehalten, wieder in Wien und ist über den Ausgang und das Resultat des Abenteuers im ewigen Eis überglücklich. 

Fotos: Nordpolmarathon I Peter F. Hickersberger

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