Bürgermeister Mühlböck über Polizeipostenschließung betroffen

Mario Mühlböck ist Bürgermeister von Wilhering. | Foto: Wilhering

WILHERING (red). Die geplanten Polizeipostenschließungen in Wilhering und im gesamten Land machen Bürgermeister Mario Mühlböck betroffen. Sie würden das Sicherheitsgefühl der Menschen erschweren. "Mit der Marktgemeinde Wilhering, die über 6.000 Einwohner  hat, wurde vor der Schließung leider nie Kontakt aufgenommen. Unsere große Besorgnis und Bedenken wurden nicht angenommen. Erst kürzlich war in den Medien zu lesen, dass Polizeiposten an Hauptverkehrsadern, und davon durchschneiden Wilhering gleich zwei, nämlich die B 129, die Eferdinger Landesstraße und die Ruflinger Landesstraße, die gesamt rund 28.000 Fahrbewegungen täglich aufweisen und  eine große Herausforderung für unsere Polizei darstellen, nicht geschlossen werden. Das war offensichtlich nur eine Meinung am Papier die dann in der Realität bei den Verantwortlichen nicht gezählt hat“, so Bgm. Mario Mühlböck.

„Zwischen Linz und Eferding leben in den Gemeinden Wilhering und Alkoven jetzt 13.000 Menschen ohne Polizeiposten. Da können wir uns als KommunalpolitikerInnen gut vorstellen, dass der Posten in Wilhering berechtigt erhalten werden kann, denn aufgrund der exponierten Lage von Wilhering ist eine Schließung des Postens Wilhering unverständlich zumal im Lande andere Dienststellen auf einen Kilometer Luftlinie beisammen liegen. Auch das Bevölkerungswachstum im Zentralraum ist deutlich höher als in anderen Regionen. In Wilhering haben wir auch mit den Einwohnern nur einer Nachbargemeinde zusammen schon mehr Einwohner wie anderswo ein ganzer Bezirk.
Bei uns gibt es zwei Geldinstitute sowie das wunderschöne Stift, wo es immer wieder zu Einbrüchen und Opferstockplünderungen kommt“, stellt der Wilheringer Bgm.

„Als eine Augenauswischerei gegenüber der Bevölkerung und den Gemeinden ist das Angebot eines Gemeindepolizisten/In in einem Raum des Gemeindeamtes zu sehen. Da wurde in keiner einzigen Gemeinde vorab geprüft, wie die jeweilige Raumsituation ist. Da gibt es Gemeinden wo jetzt bereits die Bediensteten fast „aufeinandersitzen“ und dann käme noch der Polizist dazu. Es gibt nicht die nötige Infrastruktur und die/der PolizistIn wäre dann auch nur an einem Tag in der Woche zu ein paar Amtsstunden vor Ort. Da können wir gleich auf das Angebot verzichten. Alleine darf im Notfall ein/e PolizistIn nicht ausfahren. Damit ist das Angebot wertlos, denn die Verwaltungsarbeit ist sicher auch am Hauptposten besser aufgehoben, “ definiert der Wilheringer Bürgermeister die Situation.

„Die tief betroffene Bevölkerung hat in der traurigen Situation zumindest noch Scherze auf den Lippen, da heißt es, „der Gemeindepolizist wird der Pappkamerad Vinzenz sein“. Wir erwarten uns eine Nachbetrachtung und faire Behandlung der jeweiligen örtlichen Situation sowie eine entsprechende Berücksichtigung unserer Argumente“, fordert der GVV Linz-Land Vorsitzende Bürgermeister Mario Mühlböck.

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