120 illegale Bordelle geschlossen

Illegale Bordelle beschäftigen den Erhebungsdienst.
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Der Erhebungsdienst der Stadt Linz geht in regelmäßigen Abständen auf "Rotlichtstreife". Mehr als 22.000 Mal wurde die Abteilung der Bezirksverwaltung im Vorjahr aktiv. Mehr als die Hälfte der Einsätze im Vorjahr betraf Sexualdienstleistungen. Die Aufgabengebiete des Erhebungsdienstes sind breit gefächert. Das geht von Erhebungen im Bereich der illegalen Bettelei bis hin zur Kontrolle korrekter Preisauszeichnungen in den Linzer Geschäften. Die Kontrollen haben in den letzten fünf Jahren zur Schließung von insgesamt 120 illegalen Bordellen in der Stadt geführt. Auch bei der jüngsten „Rotlichtstreife“ wurden vier Etablissements von Mitarbeitern des Erhebungsdienstes in Begleitung der Kriminalpolizei kontrolliert.
In allen Fällen wurden Mängel beanstandet. Entweder waren die gesetzlich vorgeschriebenen Verantwortlichen nicht anwesend, Mitarbeiterinnen nicht gemeldet oder Gesundheitszeugnisse abgelaufen. In einem Fall wies eine Frau einen gefälschten Asylausweis vor. In der Innenstadt wurde ein illegales Bordell wegen fehlender gesetzlicher Grundlagen geschlossen. 2017 wurden mehr als 12.500 An- und Abmeldungen von Sexarbeiterinnen und zehn Bewilligungsverfahren durchgeführt. Hinzu kamen im Vorjahr 410 Kontrollen der Bestimmungen des OÖ Sexualdienstleistergesetzes.

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