Bischof Schwarz beruft Pfarrer von Kopfing ab

Entscheidung fiel aus Sorge um Zukunft der Pfarrgemeinde

Seine Kritiker hatten ihm vorgeworfen, er brächte das Mittelalter zurück nach Kopfing im Innviertel. Jetzt muss Pfarradministrator Skoblicki gehen, weil ein versöhntes Miteinander mit ihm nicht möglich ist.
KOPFING, LINZ. Nach einem runden Tisch mit Anhängern und Kritikern und sorgfältiger Abwägung der Verdienste des Pfarrers von Kopfing und der Vorbehalte gegen ihn hat Diözesanbischof Ludwig Schwarz Andreas Skoblicki mit 6. Oktober von seinem pastoralen Amt in Kopfing (Bezirk Schärding) entpflichtet. Der gebürtige Pole war dort seit 2004 tätig und hatte sich in der 2000-Einwohner-Pfarre nicht nur Freunde gemacht. Wie die BezirksRundschau exklusiv berichtete, werfen ihm seine Gegner fundamentalistische Praktiken vor, was österreichweit für Aufregung sorgte: Unter anderem ist von Hypnose die Rede und von Messen, in denen Kinder gefragt worden sein sollen, ob sie bereit wären, für Jesus zu sterben. Auch wenn Skoblickis Anerkennung weit über Kopfing hinaus gereicht
hätte, sei es ihm nicht gelungen, die bei vielen Menschen entstandenen Einwände, Konflikte und Ängste so weit auszugleichen, dass ein versöhntes Miteinander in Kopfing möglich ist, heißt es im Brief von Bischof Schwarz, der zuletzt in der Sonntagsmesse verlesen wurde. Schwarz stellt der Pfarre nun einen neuen Priester als Pfarrseelsorger in Aussicht eine Personalentscheidung soll bereits in den nächsten Tagen fallen. Der Bischof bittet die Gläubigen in Kopfing, gemeinsame Wege des Zugehens aufeinander zu beschreiten. Die Initiatoren der Aktionsgruppe gegen Skoblicki wollen sich um ein friedliches Miteinander bemühen.

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