Einsatzkräfte probten in der Hillerkaserne für den Ernstfall

Die Einsatzkräfte mussten ihr Zusammenwirken unter Beweis stellen.
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  • Die Einsatzkräfte mussten ihr Zusammenwirken unter Beweis stellen.
  • Foto: OÖRK/Zacherl
  • hochgeladen von Nina Meißl

Ein brandheißer Samstag stand Mitgliedern des Roten Kreuzes Linz-Stadt und Linz-Land, der Berufsfeuerwehr Linz sowie der Freiwilligen Feuerwehren Pichling, Ebelsberg und Polizei bevor. Übungsannahme war ein Brand im zweiten Stock mit Verrauchung des Gangbereichs, des Stiegenhauses, sowie des darüberliegenden Dachbodens. Durch den Rauch waren Bewohner in ihren Wohnungen bzw. am Dachboden eingeschlossen. Weitere Personen aus den darunterliegenden Stockwerken konnten sich selbst retten und flüchteten selbstständig ins Freie. Zum Teil verletzen sich die Bewohner aber bei der Flucht. Zusätzlich gab es einige spezielle Herausforderungen zu bewältigen, etwa eine einsetzende Geburt, eine Party mit angeheiterten Gästen, eine betroffenen Person mit Hund, ein anwesendes Fernsehteam sowie Passanten, die sich viel zu nahe an den Ort des Geschehens gewagt haben.

Komplexes Szenario

Simuliert wurde dieses Szenario in der Hillerkaserne. Nach einer Stunde und fünfzehn Minuten wurde der „heiße Wettlauf mit der Zeit“ auch bei dieser Übung gewonnen, alle Patienten versorgt und abtransportiert und ein strukturiertes Zusammenwirken der Einsatzkräfte eindrucksvoll unter Beweis gestellt. „Die Hauptziele dieser Übung waren sowohl den organisatorischen als auch einsatztaktischen Herausforderungen bei einem so komplexen Szenario gerecht zu werden, aber auch sanitätsdienstlich anspruchsvolle Aufgaben wie hohe Opferanzahl, schwierige Bergungsbedingungen gemeinsam mit der Feuerwehr und den hohen Schweregrad der Verletzungen zu bewältigen“, so Rotkreuz-Übungsorganisator Alexander Semczyzszyn.

Das Rote Kreuz war mit 16 Sanitätsfahrzeugen mit 37 Sanitätern (davon zwei Mal Gäste vom Arbeitersamariterbund mit vier Sanitätern), einem Sanitätsfahrzeug mit Schnelleinsatzhänger und drei Sanitätern, zwei Sonderrettungsmitteln mit zwei Ärzten und drei Notfallsanitätern, einem Allgemeinmediziner ("zufällig vor Ort") und einem diensthabenden Einsatzoffizier vor Ort. Die Berufsfeuerwehr Linz stellte fünf Fahrzeuge mit 15 Mann, die Freiwilligen Feuerwehren Ebelsberg und Pichling vier Fahrzeuge und 21 Mann. Die Polizei war mit einem Team mit Fahrzeug vor Ort.

Die Einsatzkräfte mussten ihr Zusammenwirken unter Beweis stellen.

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