Projekt geht in die Sommerpause
Über 250 Kinder in Linz bauten Gemüse in "Kistengärten" an
- V.l.: Umweltstadträtin Eva Schobesberger (Grüne), Umweltlandesrat Stefan Kaineder (Grüne), Projektleiter Max Reisinger vom Klimabündnis OÖ, Christoph Wiesmayr von der Klimaoase und die teilnehmenden Kinder bei der Exkursion im Linzer Hafenviertel.
- Foto: Stadt Linz
- hochgeladen von Julia Höllhuemer
Mit einer Exkursion in die Klimaoase Linz fand das Bildungsprojekt „Kistengärten“ des Klimabündnis Oberösterreich seinen diesjährigen Höhepunkt. Kinder aus zehn Linzer Bildungseinrichtungen entdeckten dabei die Vielfalt naturnaher Gärten. Über zwei Jahre lernten sie im Rahmen des Projekts, wie Gemüse gepflanzt, gepflegt und geerntet wird. Dabei wurden Verantwortung und Bewusstsein für Lebensmittel gestärkt.
LINZ. Im Rahmen einer gemeinsamen Exkursion in die Klimaoase Linz fand im Bildungsprojekt „Kistengärten“ des Klimabündnis Oberösterreich ein Jahreshighlight statt. Gemeinsam mit Stadträtin Eva Schobesberger (Grüne) und Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) erkundeten Kinder aus den teilnehmenden Bildungseinrichtungen den Garten im Linzer Hafenviertel. Bei einer interaktiven Führung entdeckten sie regionale Pflanzen, beobachteten Insekten und durften saisonale Früchte direkt von den Bäumen kosten.
Kinder bepflanzten regionale Kisten
Das Projekt „Kistengärten“ entstand aus der Initiative „Gärten der Vielfalt“ und sollte Kindern einen einfachen Zugang zu Gemüseanbau, Boden, Regionalität, Saisonalität und gesunder Ernährung ermöglichen. Während der Projektlaufzeit wurden rund 250 Kistengärten gebaut, gestaltet und bepflanzt. Die aus regionalem Lärchenholz gefertigten Bausätze der Lebenshilfe OÖ wurden mit Komposterde sowie biologischen Samen und Jungpflanzen ausgestattet. In Workshops des Klimabündnis OÖ lernten die Kinder, selbst Gemüse anzubauen, Pflanzen zu pflegen und die Zusammenhänge zwischen Natur, Ernährung und Klimaschutz zu verstehen.
„Die Kisten sind aus hochwertigem Lärchenholz hergestellt, regional mit sozialem Mehrwert gefertigt, bis auf die Schrauben biologisch abbaubar und durch ihre Vielfältigkeit richtig schön anzuschauen“, erklärt Norbert Rainer, Geschäftsführer Klimabündnis Oberösterreich.
Bewusstsein für Lebensmittel entwickelt
„Mit den Kistengärten bringen wir Natur direkt in den Alltag der Kinder. Sie erleben, wie Gemüse wächst, übernehmen Verantwortung und entwickeln ein Bewusstsein für regionale und saisonale Lebensmittel“, so Schobesberger. „Kinder, die selbst säen, pflanzen und ernten, entwickeln einen ganz anderen Bezug zu Natur, Lebensmitteln und Biodiversität“, ergänzt Kaineder.
Die Exkursion markierte den Höhepunkt eines zweijährigen, vom Klimafonds der Stadt Linz unterstützten Projekts, an dem 2025 und 2026 insgesamt zehn Kindergärten und Volksschulen aus Linz teilnahmen. Nun verabschiedet sich das Projekt in die Sommerpause.
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