Impfpflicht
Eine Festnahme bei Corona-Protesten in der Innenstadt
- Die angekündigte Impfpflicht treibt in Linz erneut tausende Menschen auf die Straße.
- Foto: fotokerschi.at
- hochgeladen von Christian Diabl
In Linz legen gerade zumindest 1.500 Corona-Demonstranten Teile der Innenstadt lahm. Die Straßenbahnen fahren nicht, auch für Autos geht es zeitweise nicht weiter. Eine Person wurde bislang festgenommen.
LINZ. Für heute hatten Impfkritiker und -gegner zu österreichweiten Protesten aufgerufen. Zumindest in Linz sind viele dem Aufruf zum "Warnstreik" gefolgt. Die Polizei schätzt, dass etwa 1.500 Demonstranten seit dem frühen Nachmittag in der Innenstadt unterwegs sind. Angemeldet wurden eine Kundgebung vor dem Landhaus und ein "Pendelmarsch" zwischen Urfahr und der Wiener Straße. Die Demo bewegt sich zwischen dem Landhaus, der Nibelungenbrücke und der Donaulände. Die Tore des Landhauses wurden vorsichtshalber geschlossen. Aktuell wird die Nibelungenbrücke gänzlich blockiert. Die Straßenbahnen fahren nicht.
Eine Festnahme
Laut Polizei hat es bislang eine Festnahme wegen "Widerstand gegen die Staatsgewalt" gegeben. Man habe aber alles unter Kontrolle. Teilnehmer ohne FFP2-Maske werden von der Polizei auf die Maskenpflicht aufmerksam gemacht, heißt es auf Anfrage der BezirksRundSchau. Meist kämen diese der Aufforderung nach. In den Demonstrationszug hinein geht die Polizei aber wegen solcher Verstöße nicht.
Die Proteste richten sich einmal mehr gegen den Lockdown und vor allem gegen die von der Bundesregierung angekündigte Impfpflicht.
Aktuelle Nachrichten aus Linz auf
Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.