Stadt Linz forciert die Lehrlingsausbildung

Die Stadt Linz geht mit gutem Beispiel voran.
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Etwa 20 Prozent der 23.000 oberösterreichischen Lehrlinge werden in Linz ausgebildet. Der Anteil weiblicher Lehrlinge ist mit 37 Prozent höher als im OÖ-Schnitt (32 Prozent). Die Unternehmensgruppe Stadt Linz (UGL) umfasst den Magistrat und städtische Unternehmen. Sie stellt mehr als 300 Lehrlingsplätze zur Verfügung. Mit 440 Plätzen ist die voestalpine der größte Lehrlingsausbildner in der Stadt. Die ÖBB folgen mit 206 Lehrlingen auf dem dritten Rang.

Im September starteten 88 Jugendliche ihre Lehre beim UGL. Eine Besonderheit ist, dass keiner der Lehrlinge später vom Magistrat übernommen wird. Bürgermeister Klaus Luger betont, dass die Ausbildung darauf ausgerichtet sei, um junge Menschen für den freien Arbeitsmarkt zu rüsten. Stadträtin Regina Fechter weist darauf hin, dass es in Linz weniger an Fachkräften mangle als an Ausbildungsstellen. Wer keine Ausbildung habe, finde schwerer eine Stelle. Daher biete die Stadt ein "großes Paket an Maßnahmen" für Auszubildende mit Lernschwächen an. Die Maßnahmen umfassen etwa eine bis zu zwei Jahre verlängerte Lehrzeit. Auch der Erwerb einer Teilqualifizierung ist möglich.

Zusätzlich werden für alle Lehrlinge bei der UGL Schulungen im Umgang mit Finanzen oder Internetfallen geboten. Auch Praktika in Partnerbetrieben oder eine Lehre mit Matura ist möglich.

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