19.05.2017, 14:14 Uhr

Linz soll Hauptstadt der Live-Performances werden

Live-Performances erleben heutzutage eine gewaltige Renaissance. Zu einem großen Erfolg wurde etwa das "Ahoi! The Full Hit of Summer" (Bild), das vergangenes Jahr erstmals im Donaupark stattfand. (Foto: Tom Mesic)
Was Austin kann, kann Linz schon lange. Die Stadt in Texas nennt sich "Live Music Capital of the World" und zieht mit ihren Konzerten und Festivals aus verschiedensten Genres jedes Jahr zahlreiche Besucher an. Ähnliches ist nun auch in Linz geplant. Bürgermeister Klaus Luger stellte gemeinsam mit den beiden Initiatoren, Musiker und Gemeinderat Stefan Giegler und Posthof-Chef Gernot Kremser, die neue Dachmarke "City of Live Performance Linz" vor.

"Motor einer modernen Stadt"

Anlass für die Gründung war die Diskussion rund um die zukünftige Ausrichtung des Linzfests, das seit heuer nur noch biennal stattfindet. "Linz hat im Bereich Musik und Live-Performance eine unglaubliche Kraft und Dynamik, eine lange Tradition und große Vielfalt", sagt Giegler. Klassiker wie die Klangwolken oder das Ars Electronica Festival aber auch neue Formate wie das "Ahoi! The Full Hit of Summer" im Donaupark oder die Posthof "Summer Sessions" sind imageprägend für die Stadt. "Live-Performance ist mehr als nur ein ,Soft-Factor’ einer Kommune. Musik und Performance sind emotionale Grundnahrungsmittel und Motor einer modernen Stadt", weiß auch Kremser.

Gemeinsame Aktivitäten

Die neue Marke soll dieses Potenzial bündeln. "Bisher wurde nur hier und da an einzelnen Schrauben gedreht. Künftig wollen wir alle Player, von der LIVA über private Veranstalter wie ,Klassik am Dom' bis zum Musiktheater an einen Tisch bringen", kündigt Luger an. Damit wird nach außen sichtbar vollzogen, was Linz ohnehin bereits seit langem lebt: "Linz ist bereits City of Live Performance, sie weiß es nur noch nicht", sagt Kremser. Die Dachmarke soll es ermöglichen, die kulturellen Aktivitäten besser zu organisieren und neue Formate zu entwickeln. Dafür soll künftig auch ein Jahresspielplan entwickelt werden. "Zwischen E- und U-Musik wird dabei nicht unterschieden. Qualität ist der Gradmesser, der das Programm bestimmt", so Giegler. Gemeinsame Marketingaktivitäten sollen auch nach außen ein neues, frisches Linz-Bild kommunizieren.
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