08.02.2018, 08:48 Uhr

voestalpine-Ergebnis liegt nach drittem Quartal schon über Vorjahr

Beflügelt von der Konjunkturdynamik befindet sich die voestalpine auf einem Höhenflug. (Foto: voestalpine)
Es läuft bei der voestalpine. Beflügelt von der Konjunkturdynamik in Europa stieg der 9-Monats-Umsatz gleich um 16,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 9,5 Milliarden Euro.  Noch deutlicher fiel die Steigerung in den einzelnen Ergebniskategorien – verbunden mit entsprechenden Margenausweitungen – aus. So verbesserte sich das operative Ergebnis (EBITDA) um beinahe ein Drittel von knapp 1,1 Milliarden Euro im Vorjahr auf aktuell 1,41 Milliarden Euro. Noch deutlich darüber lag die Entwicklung des Betriebsergebnisses (EBIT) mit einem Sprung von 545 auf 835 Millionen Ruo (+53,1 %).

Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich um 59,8 % von 461 auf 737 Millionen Euro, das Ergebnis nach Steuern stieg mit einer Verbesserung um 61,6 % von 344 auf 556 Millionen Euro sogar noch etwas stärker. Beide Kennziffern lagen damit zum 3. Quartal 2017/18 schon über den jeweiligen Werten des gesamten Geschäftsjahres 2016/17 (700 Millionen Euro bzw. 527 Mio. Euro).

Das Eigenkapital des Konzerns erreichte per 31. Dezember 2017 mit 6,3 Mrd. EUR ein neues „all-time-high“. Im Jahresvergleich konnte zudem die Gearing-Ratio (Nettofinanzverschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital) von 61,2 % per Ende Dezember 2016 auf 53,5 % zum Jahresende 2017 gesenkt werden. Durch die Finalisierung wesentlicher Großprojekte in den vergangenen 18 Monaten reduzierte sich der Investitionsaufwand des Konzerns gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 25,9 % von 711 auf 527 Mio. EUR. Der Mitarbeiterstand von 50.658 (FTE) zum 31. Dezember 2017 bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme der Beschäftigten um 3,9 %, getrieben nicht zuletzt durch den Ausbau der Automotivaktivitäten an den außereuropäischen Konzernstandorten.


Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr


Die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2017/18 verliefen für den voestalpine-Konzern insgesamt sowohl umsatz- als auch ergebnismäßig äußerst erfreulich – dies trotz der gleichzeitigen Umsetzung einer Reihe strategisch wichtiger Großprojekte. Dazu gehören etwa der Hochlauf von 9 Automobilkomponentenwerken auf drei Kontinenten, die Inbetriebnahme des weltweit modernsten Drahtwalzwerkes in Donawitz, die Vorbereitung einer umfassenden Erneuerung des Großhochofens in Linz oder der Projektstart des neuen Edelstahlwerkes in Kapfenberg. Die Tatsache, dass das operative Ergebnis trotz der mit diesen Projekten verbundenen Belastungen, insbesondere in Bezug auf Managementkapazität und Organisation, bereits zum dritten Quartal nahe an dem des Gesamtjahres 2016/17 liegt, untermauert die positiven Erwartungen für das Geschäftsjahr 2017/18 insgesamt: „Da sich für das letzte Quartal 2017/18 aus heutiger Sicht Umsatzerlöse und operatives Ergebnis (EBITDA) in etwa auf dem Niveau des ersten Quartals bewegen sollten, bestätigt sich die bereits seit Beginn des Geschäftsjahres indizierte Erwartung einer im Vergleich zum Vorjahr deutlich positiven Entwicklung von Umsatz und Ergebnis“, so Konzernchef Wolfgang Eder.
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