Naturschönheiten mit Tafeln gekennzeichnet
"Alter Riese" und Schutzgebiet nicht mehr zu übersehen

Mit der Tafel des Europaschutzgebiets: Helfer Michael Krabath und Berg- und Naturwächter Peter Gruber (re.).
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  • Mit der Tafel des Europaschutzgebiets: Helfer Michael Krabath und Berg- und Naturwächter Peter Gruber (re.).
  • Foto: Berg- und Naturwacht Zederhaus
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Die Berg- und Naturwacht in Zederhaus montierte Tafeln: die eine verweist auf ein Schutzgebiet, die andere auf eine alten Riesen.

ZEDERHAUS. Im Sommer 2020 konnte von der Berg- und Naturwacht Zederhaus die Schutzgebietskennzeichnung im Europaschutzgebiet Wasserfallkar durchgeführt werden. Die besondere Schwierigkeit bestand darin, dass das gesamte benötigte Werkzeug zu Fuß über den Steig vom Haselloch ins Wasserfallkar transportiert werden musste. "Dies war nur möglich, da es unter den Mitgliedern und im weiteren Umfeld einige gute 'Träger' gibt, welche auch bei diesen körperlich sehr anstrengenden Tätigkeiten gerne mithelfen", schildert Einsatzgruppenleiter Hannes Krabath anerkennend. "Hier möchte ich besonders Peter Gruber – Jakober Peter – und meinen Bruder Michael Krabath – Klampferer – hervorheben, welche die gefährlichen Kletterpassagen bei den Stahlseilen samt schwerstem Gepäck vollkommen angstfrei und bravourös gemeistert haben." Michael Krabath ist übrigens zwar kein Mitglied der Berg- und Naturwacht, allerdings einer der steten freiwilligen Helfer, wenn junge, kräftige Burschen gebraucht werden.

Der "Sepp Miche", klein, links unten, vor dem imposanten Baum.
  • Der "Sepp Miche", klein, links unten, vor dem imposanten Baum.
  • Foto: Berg- und Naturwacht Zederhaus
  • hochgeladen von Peter J. Wieland

Weiters wurde Anfang Oktober 2020 von Michael Gfrerer – im Ort "Sepp Miche" genannt – beim neuen „Naturdenkmal Bergahorn im Käfergries“ eine Tafel montiert. So wird jeder, der bei diesem imposanten Baum vorbeikommt und dort verweilt, auf dessen Einzigartigkeit hingewiesen und zum Nachdenken angeregt. Der Baum ist Schätzung von Experten der Bezirkshauptmannschaft und der Naturschutzabteilung des Landes Salzburg, welche ihn ursprünglich begutachtet hatte, mindestens 300 Jahre alt. "Ein paar hundert Jahre – kein Mensch lebt so lange – ein Baum schon – wenn man ihn lässt", regt Einsatzgruppenleiter Hannes Krabath in seiner Erzählung vom Tafelaufstellen des Sepp Miche an. "Vielen Dank an alle Kameraden und Freunde unserer Organisation, welche auch in diesem außerordentlichen Sommer alle anfallenden Arbeiten und Einsätze ohne gröbere Probleme bewältigt haben", schließt Krabath diese Salzburger Erfolgsgeschichte, die in der Naturlandschaft von Zederhaus spielt.

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