Reinhalteverband St. Michael
So wird in der Kläranlage am Energieverbrauch gespart

Referatsleiter Theodor Steidl und Landesrat Maximilian Aigner beim Lokalaugenschein beim Reinhalteverband St. Michael. (29. Juni 2026) | Foto: Land Salzburg/Neumayr
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Mit der Inbetriebnahme eines neuen Blockheizkraftwerkes beispielsweise: dieses wandelt das in der Kläranlage entstehende Faulgas in Strom und Wärme um. Unter anderem dadurch dämmt der Reinhalteverband St. Michael im Lungau seinen Energieverbrauch ein.

LUNGAU. Salzburgs Kläranlagen liegen laut dem Land Salzburg bezogen auf ihren spezifischen Energieverbrauch im österreichischen Spitzenfeld. Zurückzuführen sei das unter anderem an der Teilnahme zahlreicher Anlagen am sogenannten „Benchmarking“ des Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverbands, das Optimierungspotenziale aufzeigt. Die Teilnahmekosten werden – so heißt es in der Landeskorrespondenz – vom zuständigen Bundesministerium mit 50 Prozent und vom Land Salzburg mit weiteren 30 Prozent gefördert.

Beispiel: Reinhalteverband St. Michael

Ein Beispiel aus dem Lungau: So etwa habe der Reinhalteverband St. Michael mit den Mitgliedsgemeinden St. Michael, Zederhaus, Muhr und Rennweg am Katschberg ab dem Jahr 2019 begonnen, Photovoltaik-Paneele zu installieren. Der Stromeinkauf habe dadurch um 40 Prozent reduziert werden können. Im Jahr 2024 habe der Reinhalteverband mit Unterstützung der Förderung der Siedlungswasserwirtschaft zudem die gesamte Gebläseeinheit erneuert. „Durch diese sinnvolle Investition ersparen wir uns bei der größten Energiequelle rund 25 Prozent im Jahr. Die Amortisationszeit beträgt nur fünf Jahre“, sagt Obmann und Bürgermeister Manfred Sampl in der Landeskorrespondenz.

Aus Faulgas wird Strom und Wärme

Mit der Inbetriebnahme eines neuen Blockheizkraftwerkes – es wandelt das in der Kläranlage entstehende Faulgas in Strom und Wärme um - soll zukünftig eine weitere Energieeinsparung möglich sein. Im Vergleich zum Ausgangsjahr 2015 betrage diese Einsparung 77 Prozent.

Beim Lokalaugenschein in der Kläranlage des Reinhalteverbandes St. Michael im Lungau: Landesrat Maximilian Aigner und Geschäftsführer Stefan Eder. (29. Juni 2026) | Foto: Land Salzburg/Neumayr
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Der für Wasser und Energie ressortszuständige Landesrat Maximilian Aigner sagt: „Wir sehen am Beispiel des Reinhalteverbands St. Michael, wie die sehr energieintensive Reinigung unserer Abwässer durch gezielte Maßnahmen optimiert werden kann. Als Land Salzburg unterstützen wir die Reinhalteverbände und die kommunalen Kläranlagen hier im Rahmen unserer Förderungen.“

Lokalaugenschein in der Kläranlage des Reinhalteverbandes St. Michael im Lungau: Landesrat Maximilian Aigner, Geschäftsführer Stefan Eder, Referatsleiter Theodor Steidl. (29. Juni 2026) | Foto: Land Salzburg/Neumayr
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In Salzburg haben sich laut dem Land 109 Gemeinden in 23 Reinhalteverbänden zusammengeschlossen und betreiben 22 kommunale Kläranlagen. Zehn Gemeinden betreiben eigene Gemeindekläranlagen.

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Referatsleiter Theodor Steidl und Landesrat Maximilian Aigner beim Lokalaugenschein beim Reinhalteverband St. Michael. (29. Juni 2026) | Foto: Land Salzburg/Neumayr
Lokalaugenschein in der Kläranlage des Reinhalteverbandes St. Michael im Lungau: Landesrat Maximilian Aigner, Geschäftsführer Stefan Eder, Referatsleiter Theodor Steidl. (29. Juni 2026) | Foto: Land Salzburg/Neumayr
Beim Lokalaugenschein in der Kläranlage des Reinhalteverbandes St. Michael im Lungau: Landesrat Maximilian Aigner und Geschäftsführer Stefan Eder. (29. Juni 2026) | Foto: Land Salzburg/Neumayr
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