Equal Pay Day – Lohnschere in Österreich geht weit auseinander
Das Lungauer Frauen Netzwerk machte mit einer Plakataktion auf den Equal Pay Day am 21. Februar aufmerksam.

Am Bild: Bürgermeister DI Andreas Kaiser mit Barbara Völkel-Plato und  Ines Fingerlos  vom Lungauer Frauen Netzwerk
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  • Am Bild: Bürgermeister DI Andreas Kaiser mit Barbara Völkel-Plato und Ines Fingerlos vom Lungauer Frauen Netzwerk
  • Foto: Fotorechte Lungauer Frauen Netzwerk
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Das Lungauer Frauen Netzwerk machte mit Unterstützung von Bürgermeister DI Andreas Kaiser aus Mariapfarr, Monika Weilharter und Carmen Steinschnack vom Sozialzentrum mit einer Plakataktion auf den diesjährigen ersten Equal Pay Day am 21.2.2021 aufmerksam.

Der Equal Pay Day wird seit 2009 mit den Daten von Statistik Austria berechnet.
Aktuell verdient eine Frau bei gleicher Arbeit um 14,3 % weniger als ihre männlichen Kollegen. Sie muss also im Jahr 52 Tage „kostenlos“ arbeiten, um diese Differenz in den Löhnen auszugleichen. Hieraus ergibt sich das Datum des 21. Februar für den Equal Pay Day.

Die derzeitige Pandemie zeigt insbesondere, dass Frauen, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, durch ihr geringeres Einkommen schneller in die Armutsfalle rutschen und in Folge die Gefahr von Altersarmut besteht.

Im europäischen Vergleich belegt Österreich einen bescheidenen Platz – es zählt zu dem Viertel an Ländern, in denen die Differenz zwischen den Gehältern von Männern und Frauen am höchsten ist.

„Von gleichen Lohn für Männer und Frauen profitieren alle. Denn gleicher Lohn heißt, dass mehr Geld für die Familienkasse da ist und im Alter mehr Pension zur Verfügung steht “, fordert die Geschäftsführerin des Lungauer Frauen Netzwerks Natascha Berghammer.
„Mehr Geld für alle bedeutet auch dass mehr Geld in die Wirtschaft fließt und schlussendlich auch der Staat davon profitieren würde, “ so Berghammer weiter.

Für das Schließen der Lohnschere müssen sowohl die Kinderbetreuung ausgebaut als auch ein Mindestlohn eingeführt werden.

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