17.11.2017, 13:51 Uhr

Der Verkehr darf in der Kirchengasse wieder fließen

Eröffungsfeier und Lokalaugenschein: angeführt wurde die Delegation von Peter Fuchsberger und Bgm. Georg Gappmayer.

Heute um die Mittagsstunden erfolgte die Verkehrsfreigabe in der Kirchengasse in Tamsweg, vor dem Schloss Kuenburg.

TAMSWEG. In den vergangenen Wochen wurde hier noch gepflastert, asphaltiert und fleißig gewerkt. Heute wurde im Beisein von Vertretern der Marktgemeinde, von Anrainern, Planern und Bauausführenden die Kichengasse in Tamsweg für den Verkehr freigegeben. Zur besseren Orientierung: Die Kirchengasse ist jene Straße, die beim Schloss vorbeiführt; in Fahrtrichtung Marktplatz dürfen Autos auf dieser Einbahnstraße verkehren. Auf der rechten Seite gibt es eine Handvoll Parkplätze. Die linke Seite soll Fußgängern und Radfahrern zur Verfügung stehen.

Eine Begegnungszone für alle

„Ein ganz wesentlicher Teil des Verkehrskonzeptes ist die Modernisierung des Ortsbildes und dadurch verbunden auch eine Aufwertung und Belebung des Ortszentrums besonders auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Flächen vor den Geschäften werden erheblich breiter und können dadurch attraktiver gestaltet werden“, erklärt Bürgermeister Gappmayer den Sinn aller Maßnahmen, welche die Verkehrsgestatltung im Tamsweger Zentrum betreffen; er führt aus: „Weitere Kriterien bei der Planung waren die Erreichung größtmöglicher Barrierefreiheit, um somit ein funktionierendes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer – Stichwort Begegnungszone – zu fördern. Fußgänger und Radfahrer erhalten wesentlich mehr Platz und der Autofahrer ist trotzdem nicht ausgesperrt.“

Von vielen Stellen mitentwickelt

Bei der Erstellung des Tamsweger Verkehrskonzeptes wurde ein Bürgerbeteiligungsprozess unter Mitwirkung von Fachbeamten des Landes (SIR), professionellen Verkehrsplanern und Architekten, den politisch Verantwortlichen aller Fraktion in der Gemeinde, Vertretern von Wirtschaft, öffentlicher Verkehr, Tourismus und Tamsweger Bürgern in einer Arbeitsgruppe unter der Leitung von Peter Fuchsberger initiiert. Involviert waren auch die Bezirksverwaltungsbehörde und die Polizei.

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