31.05.2017, 10:30 Uhr

Kurzer Winter mit Schnee, trotzdem mehr Gäste

Bei der Zertifikatsverleihung "Respektiere deine Grenzen": Landesrat Josef Schwaiger, Madeleine Pritz, Hubert Stock. (Foto: Ferienregion Salzburger Lungau)

Der späte Winterstart bescherte einen schwierigen Start in die Wintersaison 2016/17. Trotz des leichten Nächtigungsrückgangs konnten gegenüber dem Vorjahr mehr Wintergäste im Salzburger Lungau begrüßt werden.

LUNGAU. Obwohl im Lungau die Nächtigungen im Winter 2016/17 (November bis April) ein leichtes Minus von 0,59 Prozent (minus 5.857 Nächtigungen) aufweisen, konnten dennoch 0,82 Prozent mehr Gäste (in absoluten Zahlen plus 1.728) begrüßt werden. Ein Nächtigungsminus gab's übrigens im ganze Salzburger Land, nämlich minus 0,4 Prozent (minus 75.130 Nächtigungen).

Wovon hängt eine Saison ab?

Ob am Ende einer Wintersaison ein positives Resumee gezogen werden kann oder nicht, hänge laut der Ferienregion Salzburger Lungau von unzähligen Faktoren ab. Geschäftsfüherin Madeleine Pritz erklärt: „Ein später Winterstart, das Schaltjahr im Februar mit nur 28 Tagen oder die späten Ostern, sind nur einige Faktoren, welche vor allem die Statistiken stark beeinflussen. Eine der wichtigsten Voraussetzung für eine erfolgreiche Wintersaison ist vor allem aber die enge Zusammenarbeit der einzelnen Leistungsträger entlang der touristischen Wertschöpfungskette wie Bergbahnen, Unterkunftsbetriebe, Skischulen, Sportgeschäfte, der Tourismusverbände und der Ferienregion Salzburger Lungau.“ Pritz führt aus: „Um ein Beispiel zu nennen: Ohne die hervorragende Arbeit der Bergbahnen könnten Betriebe an Ostern keine Skigästebegrüßen, Skischulen keine Kurse anbieten, Sportgeschäfte keinen Skiverleih betreiben und auch das Werbeversprechen der Tourismusorganisationen könnte nicht gehalten werden.“

Gezielte Angebotsbündelung

Eines der Hauptziele der Tourismusverantwortlichen sei, durch gezielte Angebotsbündelung mehr Ankünfte zu generieren, eine zufriedenstellende Bettenauslastung und schließlich eine höhere Wertschöpfung für die Destination Salzburger Lungau zu erzielen. Umso erfreulicher sei aus Sicht der Ferienregion Salzburger Lungau, dass nach gezielter langjähriger Marktbearbeitung Angebote wie die Seniorenwochen oder auch die "SkiPlus Wochen Lungau" (Skipauschale) langsam Früchte tragen.


Auch Themen außer dem "Skifahren"

Neben dem Hauptthema „Skifahren“ hätten aber auch Themen abseits der Piste weiter gestärkt werden können. So lancierte im Herbst 2016 die Ferienregion Salzburger Lungau bereits die dritte Auflage des Skitourenführers. „Bei der Erarbeitung der dritten Auflage wurde ein großes Augenmerk auf die Besucherlenkung gelegt. In enger Zusammenarbeit mit 'Respektiere deine Grenzen' sind neu bei allen 28 Skitouren die Ruhezonen des Rot- und Gamswilds eingezeichnet“, freut sich Madeleine Pritz. Besonders stolz zeigt man sich in der Ferienregion zudem darüber, dass der Salzburger Lungau als erste Destination Salzburgs diesbezüglich offiziell ausgezeichnet wurde.

Zuversichtlich in den Sommer

Für die bevorstehende Sommersaison 2017 zeigt man sich in der Ferienregion Salzburger Lungau durchaus zuversichtlich: Laufende Investitionen im Beherbergungsbereich, der Lungauer Seilbahnwirtschaft sowie aktuelle Sommerkampagnen oder auch die "LungauCard"-Erweiterung mit dem Katschberg lassen die Tourismusexperten auf eine positive Buchungslage schließen.

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