Appell an alle Friseure
"Schwarzarbeit ist in doppelter Hinsicht grob fahrlässig"

Silvia Rupp appelliert an ihre Kollegen bzw. deren Kunden die Maßnahmen der Regierung ernst zu nehmen. Zudem macht sie bei der Solidaritätsaktion "Sei Mutig und zeig Ansatz" mit. | Foto: Rupp
  • Silvia Rupp appelliert an ihre Kollegen bzw. deren Kunden die Maßnahmen der Regierung ernst zu nehmen. Zudem macht sie bei der Solidaritätsaktion "Sei Mutig und zeig Ansatz" mit.
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Silvia Rupp, Landesinnungsmeisterin der Friseure, über die Gefahr jetzt Haare zu schneiden.

NÖ. Gerade die Friseure und Stylisten haben die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus am härtesten getroffen (direkter Kundenkontakt). Sie haben von einen auf den anderen Tag Schere, Kamm und Co. liegen lassen müssen und sind nun ohne Arbeit. "Wir hören aber, dass immer mehr Kunden und Friseure die Aufforderungen der Regierung missachten und Termine ausmachen. Das ist in doppelter Hinsicht grob fahrlässig", erklärt Silvia Rupp, Landesinnungsmeisterin der Friseure und selbst Betreiberin eines Salons in Golling an der Erlauf. 

Harte Strafen bis zu 30.000 Euro

Nicht nur, dass diese "Heimtermine" unter Schwarzarbeit zählen – Strafen bis zu 30.000 Euro sind möglich – sie tragen auch dazu bei, dass der "Covid19" weiter verbreitet werden kann. "Kein Friseur kann einen Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten. So besteht die Chance, dass man den Virus, besonders bei älteren Menschen kann das schwere Folgen haben, übertragen kann. Auch wenn man Schutzmaßnahmen trifft, der direkte Kontakt ist da", so Rupp, "Ich bitte meine Kollegen aber auch deren Kunden innig, macht euch nicht strafbar und denkt daran das jede Missachtung der Regierungsmaßnahmen fatale Folgen haben könnte. Wenn das alles vorbei ist, werden wir in unseren Salons genug zu tun haben."

Übrigens: Silvia Rupp zeigt ein Zeichen der Solidarität und färbt sich nach dem Motto "Sei Mutig und zeige Ansatz" bis zur Öffnung ihres Salons nicht mehr die Haare.

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