13.11.2017, 22:04 Uhr

2 Schüler der HAK nahmen am « World Peace Game « in Melk teil

In der Woche vom 6. bis zum 10. November 2017 nahmen zwei Schüler der HAK Ybbs/ Donau am « World Peace Game » in Melk teil. Bei diesem Spiel werden die Teilnehmer mit globalen Problemen (Umweltverschmutzung, Klimawandel, bewaffnete Konflikte, Flüchtlinge, etc.) konfrontiert, die sie gemeinsam lösen müssen.

Zu Beginn des Spiels werden die Schülerinnen und Schüler in Gruppen aufgeteilt. Es gibt vier Staaten und vier weitere Teams wie die United Nations und die World Bank. Die Gruppen müssen ständig Verhandlungen führen, mit der Aufgabe, die mehr als 20 vorgegebenen Krisen zu lösen. Nach jeder Runde werden die Ergebnisse der Verhandlungen auf einem zentralen Spielbrett, auf dem zu Beginn alle Konflikte abgebildet sind, nachgestellt.

Das « World Peace Game » wurde 1978 von John Hunter erfunden. Er arbeitete in den USA als Lehrer an High Schools und Elementary Schools, seit 2014 widmet er sich der weltweiten Verbreitung seines Spiels.

Die Kinder und Jugendlichen lernen in dieser Woche sehr viel. Sie bekommen Einblick in komplexe globale Probleme, sie lernen, aus einer Vielzahl von Informationen schnell das Wesentliche herauszufiltern und im Team zu arbeiten. Erst wenn alle vorgegebenen Konflikte gelöst sind, ist das Spiel gewonnen. Mag die Wirklichkeit noch komplexer sein als dieses Spiel, so steht doch eines außer Streit : Die teilnehmenden Schüler bekommen einen Blick dafür, dass die aktuellen und kommenden politischen und wirtschaftlichen Probleme nur durch weltweite Kooperation gelöst werden können.

Auch die Schüler der HAK Ybbs/ Donau waren begeistert von dieser Woche. « Besonders interessant fand ich es, mit mir fremden Personen gemeinsam Probleme zu lösen », meinte Tobias Strohmeier von der 1BK. Auch Simon Glösl (1AK) zeigte sich begeistert : « Besonders hervorheben kann ich, dass sich, glaube ich, auch meine Englischkenntnisse verbessert haben, da ja das ganze Spiel auf Englisch gespielt wurde. »

Foto von links nach rechts: Simon Glösl (1AK), Mag. Otmar Schachl, John Hunter, Tobias Strohmeier (1BK)
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