Mini Med-Vortrag
Osteoporose – Leben mit Knochenschwund

Referent Peter Mikosch mit Moderatorin Alice Herzog.
  • Referent Peter Mikosch mit Moderatorin Alice Herzog.
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  • hochgeladen von Karina Seidl-Deubner

Warum Bewegung so wichtig ist

MISTELBACH. Einmal kurz verknöcheln oder ausrutschen und schon ist der Knochen gebrochen? Im höheren Lebensalter ist das vor allem bei Frauen keine Seltenheit. Dahinter verbirgt sich der sogenannte „Knochenschwund“, die Osteoporose, eine Krankheit, bei der der Knochen seine normale Aufbaustruktur und damit seine Stabilität verliert. Was jeder von uns vorbeugend, aber auch in der Therapie von Osteoporose tun kann, hat Peter Mikosch, Vorstand der Abteilung für innere Medizin II am Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf in seinem Mini Med Vortrag im Stadtsaal Mistelbachen dem interessierten Publikum verraten.
„Unsere Knochen sind ein lebendiges Organ“, so der Experte, „wer sich bewegt, stimuliert den Stoffwechsel in den Knochen und kann damit Osteoporose vorbeugen helfen.“ Auch ein gesunder Lebensstil und der Verzicht auf größere Mengen Alkohol können entscheidend zur Vorsorge beitragen. Daneben gelten Hormonstörungen, Schilddrüsenerkrankungen, Rheuma, Diabetes und Darmerkrankungen zu den Hauptrisikofaktoren für Osteoporose.

Knochendichtemessung allein reicht nicht

Die Knochendichte, die man messen kann, ist nur ein Anhaltspunkt. Es kommt auch auf die Qualität des Knochens, seine mineralischen Eigenschaften und den Aufbau der Knochenstruktur an, wenn es darum geht das Risiko für Knochenbrüche im Alter zu ermitteln. „Die genaue Osteoporose-Diagnose sollte neben der Knochendichtemessung immer auch eine Röntgenuntersuchung, eine Ermittlung des Risikoscores sowie eine Laboruntersuchung beinhalten“, so Peter Mikosch.

Vorstufe: Osteopenie

Wird die Erkrankung rechtzeitig erkannt, handelt es sich meist um eine Vorstufe der Osteoporose, die sogenannte Osteopenie. Auch hier kann durch eine gezielte Gabe von Calzium und Vitamin D ein Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt werden. Entscheidend ist aber immer auch der eigene Lebensstil und vor allen Dingen, die Bewegung, die unser Knochen gesund halten hilft, denn das bekannte Sprichwort gilt auch für unsere Knochen: „Wer rastet, der rostet.“ Weitere Informationen auf www.minimed.at

Autor:

Karina Seidl-Deubner aus Mistelbach

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