Rot Kreuz Bezirkskommando übt für den Ernstfall

Lukas Lippert und Stefanie Pöttinger beim zeichnen der Lagekarte.
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Wo: Rot Kreuz Bezirksstelle, Mistelbach auf Karte anzeigen

„Hochwasserkatastrophe im Land um Laa“ war die Übungsannahme für ein mehrstündiges Planspiel an der Bezirksstelle beim Roten Kreuz Mistelbach.

Einen spannenden und arbeitsreichen Sonntag erlebten die Mitglieder des Bezirkskommandos des Roten Kreuzes, die sich für ein Planspiel auf der Bezirksstelle Mistelbach versammelten. Aufgabe war es, einen Stab zu bilden, den großen Lehrsaal entsprechend auszurüsten und einen fiktiven Einsatz abzuwickeln.

Im Großschadens- und Katastrophenfall bildet das Rote Kreuz einen Stab um den Rot Kreuz Einsatzleiter in seiner Entscheidungsfindung optimal beraten und unterstützen zu können. Die Aufgaben strecken sich von Darstellung der aktuellen Lage, der Koordination und Planung von Ressourcen bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit. Um im Einsatzfall rasch und professionell reagieren zu können, ist jedes Mitglied des Bezirkskommandos mit einem Führungsgrundgebiet betraut und arbeitet ständig an der Einsatzvorbereitung für einen möglichen Einsatz. Ein wichtiger Punkt dabei ist das Training, das war der Grund für das Planspiel am Sonntag dem 8. Oktober 2017.

Das abzuarbeitende Szenario wurde von Franz Harrauer erstellt, gemeinsam mit Christian Breindl und Bernhard Seidl leitete er die Übung. Ein solches Planspiel, spielt sich gänzlich im Stabsraum ab wobei fiktiv Funkkontakt mit Personen am Schadensort gehalten wird. In regelmäßigen Abständen werden von den Übungsleitern Veränderungen der Lage oder neue Szenarien eingespielt, worauf der gesamte Stab reagieren muss. Die Ergebnisse werden über Funk an den fiktiven Einsatzleiter übermittelt, welcher eine Entscheidung trifft die der Stab anschließend umsetzt. Regelmäßige Übungen und Planspiele sind wichtig, um Abläufe innerhalb des Stabes trainieren zu können.

Zu den abwechslungsreichen, aber glücklicherweise fiktiven Ereignissen zählten eine schwere Hochwasserkatastrophe im Land um Laa, ein Busunglück mit einem vollbesetzten Schülerbus, die Beschädigung und Evakuierung eines Pflegeheims sowie die Betreuung von hunderten unverletzten Personen. Der Stab war von 08:00 bis nach 14:00 gefordert Ressourcen für die aufgetretenen Unglücke zu organisieren. Abschließend stand eine sehr interessante Feedbackrunde auf dem Programm, wobei Erfahrungen und Erkenntnisse ausgetauscht wurden.

Lukas Lippert und Stefanie Pöttinger beim zeichnen der Lagekarte.
Die Meldesammelstelle: Lukas Leczek, Beobachter Franz Harrauer, Dominik Huber, Katja Mopils und Michael Böhm (v.l.n.r.)

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