Nach Raubüberfall in Großebersdorf
Polizei fasst weiteren Verdächtigen
- Die Ermittler des Landeskriminalamtes Niederösterreich nahmen den Beschuldigten in den Mittagsstunden des 21. Mai 2026 im Bezirk Mistelbach fest. (symbolfoto)
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Festnahme nach schwerem Raub im Bezirk Mistelbach: Weiterer Verdächtiger ausgeforscht
Nach dem brutalen Raubüberfall in Großebersdorf Anfang April gibt es neue Entwicklungen.
NÖ/BEZIRK MISTELBACH. Ermittlern des Landeskriminalamtes Niederösterreich ist es gelungen, einen weiteren Beschuldigten auszuforschen. Ein 15-Jähriger wurde nun im Bezirk Mistelbach festgenommen.
- Aufgrund der Ermittlungsergebnisse wurde von der Staatsanwaltschaft Wien die Festnahme des 15-Jährigen angeordnet. (symbolfoto)
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Im Fall des schweren Raubes in Großebersdorf im Bezirk Mistelbach haben die Ermittlungen zu einem weiteren Fahndungserfolg geführt. Wie die Landespolizeidirektion Niederösterreich in einem Nachtrag zur Presseaussendung vom 3. April 2026 mitteilt, konnte ein weiterer Beschuldigter ausgeforscht werden.
- Im Zuge der weiteren Erhebungen konnte außerdem der Verbleib der Faustfeuerwaffe – es handelt sich dabei um eine Schreckschusswaffe – geklärt werden.
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Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen 15-Jährigen aus dem Bezirk Mistelbach. Aufgrund der bisherigen Ermittlungsergebnisse ordnete die Staatsanwaltschaft Wien seine Festnahme an. Beamte des Landeskriminalamtes Niederösterreich nahmen den Jugendlichen am 21. Mai 2026 in den Mittagsstunden im Bezirk Mistelbach fest.
Verdächtiger bestreitet Beteiligung
Der 15-jährige syrische Staatsbürger bestritt bei seiner Einvernahme jede Beteiligung an der Straftat. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde er anschließend in die Justizanstalt Wien-Simmering eingeliefert.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte auch der Verbleib jener Faustfeuerwaffe geklärt werden, die beim Überfall verwendet worden sein soll. Laut Polizei handelt es sich dabei um eine Schreckschusswaffe. Die Waffe wurde entlang des Fluchtweges entdeckt und sichergestellt.
Brutaler Überfall auf 14-Jährigen in Großebersdorf
Der Raubüberfall hatte sich am 2. April 2026 gegen 7 Uhr früh in einem Wohnhaus in Großebersdorf ereignet. Drei zunächst unbekannte Täter verschafften sich durch das gewaltsame Aufbrechen eines Fensters Zutritt zum Haus.
Im Inneren trafen sie auf einen 14-jährigen Hausbewohner. Laut Polizei bedrohten sie den Jugendlichen mit Pfefferspray, einem Schlagringmesser sowie offensichtlich mit einer Faustfeuerwaffe. Während die Täter den Wohnbereich nach Wertgegenständen durchsuchten, wurde der 14-Jährige fortlaufend mit den mitgeführten Waffen bedroht und körperlich misshandelt. Mit Bargeld, Uhren und Schmuck flüchteten die Täter anschließend in unbekannte Richtung. Das Opfer konnte nach der Tat seine Mutter verständigen, die umgehend die Polizei alarmierte.
- Das Landeskriminalamt Niederösterreich, der Ermittlungsbereich Raub und die Tatortgruppe übernahmen in der gegenständlichen Strafsache die Ermittlungen. (symvolfoto)
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Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten drei Tatverdächtige – ein 17-jähriger Staatenloser sowie zwei syrische Staatsbürger im Alter von 18 und 19 Jahren – von Beamten der Polizeiinspektionen Wolkersdorf und Gaweinstal wahrgenommen und nach kurzer Nacheile festgenommen werden.
Bei den Personendurchsuchungen fanden die Beamten Teile der Raubbeute sowie verwendete Tatutensilien und stellten diese sicher. Die damals gesuchte Faustfeuerwaffe war zu diesem Zeitpunkt noch nicht aufgefunden worden.
Die Ermittlungen übernahmen anschließend das Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Raub, sowie die Tatortgruppe. Die drei zunächst festgenommenen Beschuldigten zeigten sich bei ihren Einvernahmen vollinhaltlich geständig. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurden sie in die Justizanstalten Josefstadt und Simmering eingeliefert.
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