Stationsbetrieb
Corona-Test im Drive-in Verfahren

MISTELBACH. "Drive-in" steht für unkomplizierte, rasche Selbsthabholung. Genau das will das Land Niederösterreich mit den Drive-in Teststationen erreichen Gestartet wurde mit der Stelle in St. Pölten. Weitere sollen in folgen: ab heute in Amstetten; drei zusätzliche in Mistelbach, Wr. Neustadt und Zwettl sind in Vorbereitung.
Angefahren dürfen diese Teststationen allerdings nur nach expliziter Aufforderung seitens der Behörden und nur von Verdachtsfällen.
„Das zusätzliche Modell der Drive-in-Stationen soll zum einen die mobilen Abnahme-Teams des Roten Kreuz und des ASBÖ entlasten, indem lange Fahrtrouten reduziert werden können. Zum anderen bringen sie auch für die Verdachtsfälle mehr Planbarkeit. Wenn diese eine Drive-in-Station aufsuchen können und möchten, dann brauchen sie nicht mehr auf ein Abnahme-Team zu Hause warten, sondern werden für einen bestimmten Zeitpunkt zum Drive-in-Schalter bestellt“, erklärt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Nur Verdachtspersonen

Drive-In-Testungen können jedoch ausschließlich an Personen durchgeführt werden, die dazu aufgefordert wurden. Dazu müssen sich Betroffene, die Symptome zeigen, wie gehabt, an die Telefonnummer 1450 wenden. Dort wird abgeklärt, ob ein Verdacht besteht. Erst wenn diesen auch der Amtsarzt bestätigt, gibt es einen Termin für die Testung.

„Wir wollen dafür sorgen, dass die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher so rasch wie möglich getestet und über ihre Ergebnisse informiert werden. Denn nur so wird es uns gelingen, das Virus einzudämmen und die Ausbreitung zu verhindern. Die Drive-in-Stationen sind ein weiterer wichtiger Baustein auf diesem Weg, der zugleich aber auch den optimalen Einsatz der vorhandenen Ressourcen garantiert“, dankt Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig den beiden Rettungsorganisationen für ihre stets rasche und unkomplizierte Unterstützung in den letzten Tagen und Wochen.

Mit eigenem Auto zum Test

Die zu testenden Personen müssen dazu in der Lage sein mit einem eigenen Auto zu kommen (nur geschlossene Personenkraftwägen sind zulässig). Das Fahrzeug darf nicht verlassen werden und der Abstrich wird durch das geöffnete Fenster abgenommen. Die Proben werden anschließend an ein Labor geschickt, die Ergebnisse werden der Behörde mitgeteilt, die dann entsprechende Maßnahmen setzt. Für jene Personen, die keine Drive-in-Station aufsuchen können, sind weiterhin mobile Abnahmeteams des Roten Kreuz und Samariterbundes im Einsatz.

„Die Drive-in-Stationen sind eine ideale Ergänzung zu unseren Abnahme-Teams“, erklärt Präsident Josef Schmoll, Rotes Kreuz Niederösterreich. „Das System ermöglicht es uns, wesentlich schneller die Abstriche abzunehmen, da es pro Person nur wenige Minuten in Anspruch nimmt. Wir ersuchen aber dringend, dass nur jene Personen die Drive-In-Stationen aufsuchen, die seitens 1450 dazu berechtigt sind.“

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