Corona-Hilfe
SPÖ drängt auf den Sportplatz

Verschlossene Tore: Andre Erasim, Melanie Erasim, Manfred Reiskopf und Marco Erasim.
  • Verschlossene Tore: Andre Erasim, Melanie Erasim, Manfred Reiskopf und Marco Erasim.
  • Foto: Seidl
  • hochgeladen von Karina Seidl-Deubner

Corona-Ampel: Geisterspiele bedrohen Existenz von Sportvereinen

BEZIRK MISTELBACH. Epische Fußballspiele, an die sich Generationen erinnern, finden derzeit ohne Publikum statt. Für die SPÖ im Bezirk Mistelbach ein unhaltbarer Zustand, gefährdet es doch auch die finanzielle Zukunft der zahlreichen Vereine.
Das Land Niederösterreich interpretierte die Farbgebung der Corona-Ampel so, dass bei dem Status "Orange", den der Bezirk Mistelbach letzte Woche erreicht hat, Sportveranstaltungen ohne Publikum stattfinden müssen.
SPÖ Bezirksvorsitzende Melanie Erasim will keine Schlechterstellung von Sportveranstaltungen im Freien im Vergleich zu Kulturveranstaltungen hinnehmen.

Überlebenshilfe

Schon um die rund 25 bis 30 Spiele an einem Wochenende mit gelb-Status "corona-korrekt" über die Bühne bringen zu können, mussten sich die Fußballvereine des Bezirks einiges einfallen lassen. Das Publikum musste sich registrieren, auf zugewiesenen Sitzen Platznehmen und Abstand halten, die Vereine investierten in Plexiglasscheiben und Desinfektionsspender, erklärt Manfred Reiskopf, selbst 26 Jahre lang Obmann des FC Mistelbach.
Um die finanziellen Einbußen der Vereine abzufedern und damit mittelfristig das Überleben zu sichern, fordert die SPÖ eine Entschädigung von 1.500 Euro pro Geisterspiel oder generell eine Übernahme von 45 Prozent der Fixkosten.

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