Arbeitsmarkt
SPÖ will Aktion 20.000 wiederbeleben

BEZIRK MISTELBACH. Und sie wirkt doch. Die Aktion 20.000 war ein Prestige-Projekt der SPÖ und fiel dem Amtsantritt der türkis-blauen Regierung zum Opfer. Jetzt wittert die SPÖ eine Chance für ihre Wiederauferstehung.

Deutliche Wirkung

Hollabrunn war der einzige Bezirk im Weinviertel, in dem die Aktion voll angelaufen war. "Und dort hat es nachweislich funktioniert", erklärt Nationalrätin Melanie Erasim. Während in den Jahren zuvor die Arbeitslosenzahlen im Segment der über 50-Jährigen laufend gestiegen sind, sanken sie im Zuge der Aktion 20.000. "Mit ihrer Abschaffung steigen sie jetzt wieder", wettert die Abgeordnete.
In Mistelbach musste man vereinbarte Termine mit Gemeinden und Vereinen wieder absagen. "Alles was vor dem Jahreswechsel 2016/17 bereits bewilligt war, wurde auch umgesetzt. Alles nach dem 1. Jänner 2017 wurde auf Eis gelegt", erzählt Mistelbachs AMS-Chefin Marianne Bauer.

Wertschätzung

Es sei eine unwirtschaftliche Ressourcenverschwendung auf das Know-How und den Erfahrungsschatz dieser Gruppe zu verzichten. "Abgesehen davon geht es auch um Wertschätzung Menschen gegenüber" unterstreicht Melanie Erasim ihre Förderung nach Wiedereinführung.

ZUR SACHE

Von den aktuell 1.936 als Arbeitssuchenden beim AMS Mistelbach vorgemerkten Menschen sind 846 über 50 Jahre.

Autor:

Karina Seidl-Deubner aus Mistelbach

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