16.10.2017, 08:38 Uhr

Gemma Künstler schauen!

Malerin Frieda Unger in Ladendorf mit einem ihrer Fans, Autor Rudi Weiß (beide Mitte), der auch schon einige Werke der Künstlerin besitzt.

Zum 15. Mal öffneten Maler, Bildhauer oder Graphiker die Pforten zu ihren eigenen Kunstwerkstätten und Ateliers.

BEZIRK (gdi). Die Tage der offenen Ateliers im Rahmen der NÖ Kulturvernetzung sind eine gern genutzte Plattform für viele Besucher, mit Kunstschaffenden der näheren Umgebung in Kontakt zu treten und in ihre Welt einzutauchen. Neben den Ausstellungsstücken wurden auch das Ambiente von schön renovierten Stadln und Ställen oder Innenhöfen bewundert, die oft als Galerien dienen. Die Leistungsschau ist vielfältig: massive Tische und Bänke aus wuchtigen Holzstämmen, feinste Gravur auf Glas, naturgetreue bis abstrakte Malerei in Acryl oder Aquarell. Der Werdegang der Kunstschaffenden ist spannend: "Ich habe immer schon gemalt, und seit wir hier vor 24 Jahren ein altes Bauernhaus gekauft und renoviert haben, ist der Platz für meine Arbeiten perfekt," erklärt Frieda Unger aus Ladendorf. Ganz dem Holz hat sich Gerhard Winter in Paasdorf verschrieben: "Ich sehe in jedem Baum viele Geschichten, zum Beispiel wie er versucht, Frostrisse durch Überwallung zu heilen." Diese Besonderheiten macht der Künstler in seinen Urmassiv-Möbeln sichtbar und hat schon einige Auftragswerke gefertigt. Das Ambiente ist in allen privaten Ateliers stimmig, von der persönlichen Führung durch die Ausstellung über kleine Imbisse bis zur musikalischen Untermalung wie vom Pianisten Mathias Polster, der auch ohne Notenkenntnisse zauberhafte Melodien komponiert.
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