03.09.2014, 10:15 Uhr

Staatzer Berg – im neuen/alten Kleid

Die ehrenamtlichen Helfer der Marktgemeinde Staatz und des Naturschutzbundes NÖ vor ihrem Pflegeeinsatz am Staatzer Berg: Bürgermeister Leopold Muck, Andreas Scharl, Stefan Lefnaer, Forstadjunkt Martin Schuster, Elisabeth Adler, Gerd Ragette, Wolfgang Waitzbauer, Förster Hans Kiessling, Horst Obermayer, Geschäftsführerin des Naturschutzbundes NÖ Margit Gross. (Foto: Marktgemeinde Staatz)

Freiwillige des Naturschutzbund NÖ sowie der Marktgemeinde Staatz begannen am 30. August 2014 mit dem Zurückschneiden der Gehölze am Staatzer Berg.

Der Staatzer Berg wächst mit Gehölzen zu. Die seltenen Felstrockenrasen am Staatzer Berg brauchen daher Hilfe, und diese ist auch möglich. Das war das Ergebnis des naturkundlichen Symposiums über den Staatzer Berg am 30. Mai dieses Jahres, veranstaltet vom Naturschutzbund NÖ und der Marktgemeinde Staatz.

Hilfe bedeutet in diesem Fall Landschaftspflege mit fachkundiger Begleitung. Am 30. August wurde sie aktiv mit ehrenamtlichen Helfern der Marktgemeinde Staatz und des Naturschutzbundes NÖ begonnen.

Gewusst wie
Viele Holzgewächse am Staatzer Berg, wie der Flieder würden auf Rückschnitt mit verstärktem Wachstum reagieren. Dies ist natürlich kontraproduktiv. Die naturschutz-fachliche Pflege des Staatzer Berges muss daher von Experten begleitet werden. NaturschutzpraktikerInnen, wie Mag. Margit Gross, Geschäftsführerin des Naturschutzbundes NÖ und Wissenschafter, wie Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Waitzbauer, Institut für Ökologie und Naturschutz der Universität Wien, brachten ihre langjährige Erfahrung unentgeltlich ein.

Freiwillige vor den Vorhang – Danke!
Der vom Naturschutzbund NÖ und der Marktgemeinde Staatz ausgeschriebene Pflegeeinsatz begann mit einer Begehung des Staatzer Berges. Leopold Muck, Bürgermeister der Marktgemeinde Staatz und „Staatzer Dorfförster“ Hans Kiessling begutachteten mit den Experten jene Flächen, auf denen eine Landschaftspflege sinnvoll ist. Damit wurden die erhaltungswürdigen Trockenrasenflächen festgelegt. Dort bringt die Entfernung der Holzgewächse die besten Ergebnisse für seltenen Tier- und Pflanzengemeinschaften der Felstrockenrasen. Sie benötigen direkte Sonneneinstrahlung und vertragen keine Beschattung.

Trotz des Regens am Vormittag konnten im Laufe des Tages erhebliche Flächen von unerwünschten Holzgewächsen befreit werden. Weitere Pflegeeinsätze werden folgen. Die Marktgemeinde Staatz dankte allen Freiwilligen für Ihr Engagement.
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