31.10.2017, 11:52 Uhr

Wolkersdorf: Stadt der Radler

(Foto: Radlobby)
WOLKERSDORF. Die Stadtgemeinde startet in eine neue Periode der Stadterneuerung. Da will die Radlobby nicht untätig sein und brachte nun ein umfangreiches Dokument ein, mit vielen Vorschlägen zur Verbesserung der Radinfrastruktur. Dabei sollen Radwege helfen den innerstädtischen Verkehr zu reduzieren, da viele Alltagswege auch mit dem Rad erledigt werden können.
Ein Punkt des Konzepts ist die Durchzugsstraßen radfreundlich zu gestalten. Ob radfreundliche Lösungen durch eigenständige Radwege, Mehrzweckstreifen, Sharrows, Begegnungszonen oder durch Herabsetzung des Tempolimits erreicht werden können, müssen Verkehrsplaner ausarbeiten.

Halbe Lösungen sind keine Lösungen

Seit zwei Jahren ist der Radweg von Münichsthal bis zur Hundeauslaufzone kurz vor Wolkersdorf asphaltiert. Von Radfahrern hat die Radlobby allerdings nur negative Meldungen erhalten: Warum nicht bis zum Ortsende asphaltiert? Die Alleegasse ist viel zu gefährlich, es fehlt eine sichere Anbindung an das Zentrum.
Hermann Hiebner von der Radlobby ist überzeugt, dass es mehrere Möglichkeiten gibt: "Man könnte den Weg entlang vom Rußbach fortführen oder von der Hundeauslaufzone direkt zum Sommerbad führen.“


Alleen und Volksschule

Hermann Hiebner weiter: „Die beste Lösung wäre eine Neugestaltung der Alleegasse. Damit hätte sowohl Münichsthal als auch der westliche Stadtteil von Wolkersdorf eine gute Anbindung Richtung Zentrum.  Bei einer Neugestaltung könnte man die Straße schmäler machen und somit die Fahrgeschwindigkeit reduzieren, dann wäre auch noch Platz für einen sicheren Geh- und Radweg und Parkbuchten."
Auch beim Projekt "Volksschule neu" empfiehlt es sich Radverkehr miteinzubeziehen. 
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