Der Zankapfel Radar
Neunkirchen ertappte 30.000 Raser im Stadtgebiet

Stein des Anstoßes: Radarboxen, die – anders als hier – hinter Büschen versteckt aufgestellt werden.
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  • Stein des Anstoßes: Radarboxen, die – anders als hier – hinter Büschen versteckt aufgestellt werden.
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BEZIRK NEUNKIRCHEN. Seit September 2017 lässt Neunkirchen Straßenzüge im Stadtgebiet, die Raserpotential besitzen, mit Radarboxen überwachen. Durchgeführt wird die Überwachung – mittlerweile mit drei Boxen – von Herbert Kostal und seinen Stadtpolizei-Kollegen. "Wobei die Standorte der Radarboxen auf der Gemeinde-Homepage eigens genannt werden", erklärt Stadtpolizei-Chef Kostal im Bezirksblätter-Gespräch.

Erst ab 44 km/h wird gemessen

Die Radarboxen weisen einen hohen Toleranzbereich auf. Kostal: "In der 30-er Zone kann man 43 km/h fahren. Erst ab 44 km/h löst die Box aus." Dennoch meldete sich bei den Bezirksblättern nun wieder ein "Geblitzter", der die Überwachung als "Abzocke" wertet: "Weil die Radarbox in der Augasse beim Orthuber hinter einem Busch versteckt ist. Und das ist verboten."
Dass die Radarbox nicht sichtbar platziert wird, sei vielleicht hinterfotzig, aber keineswegs illegal.

Starke Bilanz

Seit dem Aufstellen der Radarboxen 2017 bis heute wurden knapp 30.000 Schnellfahrer ertappt. Dazu kommen noch einige hundert Raser, die von der Stadtpolizei mit der Laserpistole erwischt und abgestraft werden.

Stein des Anstoßes: Radarboxen, die – anders als hier – hinter Büschen versteckt aufgestellt werden.
Stadtpolizeichef Herbert Kostal verteidigt den Einsatz der Radarboxen.
Autor:

Thomas Santrucek aus Neunkirchen

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