NÖ/St. Pölten
100.000 niederösterreiche Europawahl-Stimmen für die Katz 🐈⬛

- Nini Tsiklauri
- Foto: Volt NÖ
- hochgeladen von Thomas Santrucek
"Volt Europa / Volt Österreich" lässt mit einer nicht unwesentlichen Information aufhorchen, die mit dem Eintrag in die Wählerevidenz zusammenhängt.
NÖ. "Über 100.000 Niederösterreicher:innen verschenken unwissentlich ihre Stimme zur Europawahl", titelt Volt Europa / Volt Österreich in einer Presseaussendung. Eine heftige Aussage, oder? Was steckt dahinter? Karoline Adam von Volt Niederösterreich:
"Wenn EU-Bürger in Österreich zur Europawahl gehen wollen, müssen sie hier ihren Hauptwohnsitz haben und in der Wählerevidenz eingetragen sein. Laut Statistik Austria waren 2019 von rund 600.000 wahlberechtigten EU-Bürger in Österreich jedoch nur 39.000 in der Europa-Wählerevidenz verzeichnet. Für Niederösterreich heißt das: Über 100.000 EU-Bürger haben dort ihre Stimme nicht abgegeben."
Die paneuropäische Partei Volt nimmt hier die Regierung bzw. die Gemeinden in die Verantwortung. Nur noch bis 26. März können sich EU-Bürger:innen mit Hauptwohnsitz in Österreich in die Wählerevidenz eintragen lassen. Volt möchte deswegen mit der Website www.voteurope.eu selbst etwas tun.
"Wir wollten etwas schaffen, womit EU-Bürger:innen alles auf einen Blick haben, was sie für die Eintragung in die Wählerevidenz brauchen. Wir sind auch besonders stolz darauf, dass die Webseite bereits in 14 europäischen Sprachen abrufbar ist und wir arbeiten daran, dass es noch mehr werden", so Nini Tsiklauri, Spitzenkandidatin von Volt Österreich.
Allein in St. Pölten leben mehrere Tausend EU-Bürger. Am 14. März, 19 Uhr, wird es im MacLaren’s Pub einen offenen Europa-Treff mit Infoabend bezüglich Wählerevidenz und Europawahl geben.
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