Aus Kfz-Techniker wurde "Mister WTG"

Gottfried Rigler beim lockeren Plausch mit Redaktionsleiter Thomas Santrucek in Leo's Eiskaffee in Ternitz.
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TERNITZ. Das Unternehmen WTG hat seit 31. März seine Zelte in Dunkelstein aufgeschlagen. Derzeit herrscht Hochkonjunktur in der Firma. Gottfried Rigler: "Denn bis Ende Juni möchten die Kunden baden."

Viel Arbeit im Weinviertel

Rigler hatte nicht immer mit dem Element Wasser zu tun. "Ich war neun Jahre Kfz-Technikermeister bei der Firma Czeczelits", so Rigler. WTG hat er dem Autokunden Klaus Gaisch abgekauft, der WTG 1987 aufgebaut hatte. Seither ist WTG im Auftrieb.Die Firma beliefert die Installateurbetriebe Stoll, Heizbär und Käfer im Bezirk mit Wasseraufbereitungsanlagen: "Aber 50% der Anlagen gehen ins Weinviertel, wegen es harten Wassers dort."
Obwohl der Schwerpunkt des Unternehmes immer noch auf auf Wasserenthärtungsanlagen liegt, hat Rigler für Poolbesitzer und alle die es werden wollen, Tipps parat: "Ganz wichtig ist der PH-Wert. Wenn der nicht stimmt, reduziert sich die Leistung vom Desinfektionsmittel." Rigler rät dabei auf Tabletten für die Überprüfung zu vertrauen, anstatt auf Teststreifen: "Die sind genauer." Der optimale PH-Wert liegt laut Rigler zwischen 7,0 und 7,4. Entscheidend ist den Pool so lange zu betreuen, bis das Wasser unter 10°C abkühlt. "Bis zu dieser Temperatur entstehen Algen, Keime und Bakterien im Wasser. Es gilt die Zeit bis dahin zu überbrücken, was die meisten nicht tun", so Rigler. Und dafür braucht es chemische Helfer.
Das Wasser erneuern muss man übrigens nicht zwingend. Rigler: "Ich selbst habe mein Poolwasser jetzt das vierte Jahr drinnen." Bei richtiger Pflege ist das kein Problem.

Gottfried Rigler beim lockeren Plausch mit Redaktionsleiter Thomas Santrucek in Leo's Eiskaffee in Ternitz.
Autor:

Thomas Santrucek aus Neunkirchen

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