15.09.2014, 00:00 Uhr

Liebesspiel im Wald

Im Dschungel von Reichenau verstecken sich ein paar Schlangen, unzählige Insekten und Kleinstlebewesen. Vorsicht: die Riesenpflanze, der Bärenklau, kann sehr schmerzhaft sein auf der Haut. (Foto: Richard Loewe)

In keiner Jahreszeit herrscht derart reges Treiben in unseren Wäldern wie in der Herbstzeit.

BEZIRK (d_rath). Neben Wildtieren bevölkern vor allem Forstwirte, Jäger, Schwammerlsucher, Wanderer, Liebespaare und nicht zuletzt immer mehr Mountainbiker den dunklen Tann. Das führt immer wieder zu Konflikten.
Johann Schwarz ist Bezirksjägermeister und hat nun schon fünf Jahre Erfahrung. "Wir sind dazu da, um das Bild im Wald zu regulieren, und gegebenenfalls Tiere zu hegen und zu unterstützen. Das Gleichgewicht muss erhalten werden", erklärt der Jäger. Und wie steht es um Liebespärchen im Wald? "Hab ich auch schon gesehen, aber nicht während meiner Arbeit als Jäger", betont der Jäger mit einem Lächeln.

Kein Waldsterben bei uns

"Über den Bezirk gesehen werden die Waldflächen auf jeden Fall mehr", erklärt Bezirksförster Johann Dissauer. Aber wie? "Alte Landwirtschaften, die auf Grund ihrer Hanglage nicht gut bewirtschaftbar sind, werden oft beforstet. Am grünsten ist es in Schwarzau am Steinfeld oder auch in Trattenbach. Hingegen gibt es in St. Egyden am Steinfeld die geringste Bewaldung", so Dissauer.
"Ich bemühe mich, zu den Zeiten, wo Jäger unterwegs sind, nicht mit meinem Mountainbike durch den Wald zu fahren. Hin und wieder habe ich zwischen den Bäumen auch gerne Sex mit meiner Freundin", erzählt ein leidenschaftlicher Mountainbiker, der anonym bleiben möchte.

in Zusammenarbeit
mit Richard Loewe
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