"Arbeit ist Würde" - Österreichweiter Aktionstag gegen Regierungspolitik

NEUSIEDL/SEE (doho). Am Freitag postete SPÖ-Chef Christian Kern auf seinem Instagram-Account Videoclips von protestierenden Menschen aus ganz Österreich. Eines einte sie alle: „Arbeit ist Würde“ – unter diesem Motto stand auch der Aktionstag der Bezirksorganisationen der SPÖ und der FSG letzten Freitag vor der Geschäftsstelle des Arbeitsmarktservice (AMS) in Neusiedl am See. Mit Plakaten und Transparenten bezogen zahlreiche engagierte Menschen gegen die geplanten Arbeits- und Sozialmaßnahmen der schwarz-blauen Regierung Stellung. „Wir haben heute eindrucksvoll gezeigt, dass wir die schwarz-blaue Politik der sozialen Kälte nicht widerstandslos hinnehmen. Es ist Aufgabe der SPÖ und der Gewerkschaften, ohne Wenn und Aber auf der Seite der Menschen zu stehen, den Scheinwerfer auf die unsozialen Maßnahmen von Schwarz-Blau zu richten und Sozialabbau und Zukunftsraub zu verhindern.“, so SPÖ-Bezirksgeschäftsführer Fritz Radlspäck und FSG-Regionalsekretär Johann Tesarek.

Einkommen, Perspektive und Würde
Für Johann Tesarek ist klar: „Arbeit sichert den Menschen Einkommen, Perspektive und Würde. Wir fordern daher die Fortführung der von der SPÖ durchgesetzten und von Schwarz-Blau über Nacht abgeschafften Beschäftigungsmaßnahmen, also der Aktion 20.000 und dem Beschäftigungsbonus.“
„Mit der Ausweitung der Mangelberufsliste betreiben Kurz und Strache Lohn- und Sozialdumping auf Kosten der arbeitenden Menschen in diesem Land. Gleichzeitig will die schwarz-blaue Regierung die Notstandshilfe streichen, Langzeitarbeitslose in die Mindestsicherung treiben und ihr Vermögen enteignen“, kritisierte Fritz Radlspäck weitere Vorhaben der Regierung.
„Das starke Interesse an unserem Aktionstag hat auch deutlich gezeigt, dass die ÖsterreicherInnen eine Regierung wollen, die die Arbeitslosigkeit und nicht die Arbeitslosen bekämpft“, sagte Nationalratsabgeordneter Bgm. Erwin Preiner.

Profitinteressen der Großspender
Die Aktionisten sind der Meinung, dass der Regierung unter Bundeskanzler Sebastian Kurz die Interessen der Arbeitnehmer keine Anliegen seien.  „Die Kurz-ÖVP bedient die Profitinteressen ihrer Großspender, die FPÖ macht dabei mit und verrät so die Arbeitnehmer. Umso wichtiger ist daher eine starke Sozialdemokratie, die verlässlich auf der Seite der Menschen steht.“, betonten die SPÖ-Landtagsabgeordneten Sack, Friedl und Brandstätter.

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