Bruckneudorf
Mit Ruhe, Konzentration und Respekt vor der Waffe
- Die strahlenden Gewinner in der Kategorie Zivil.
- Foto: MeinBezirk
- hochgeladen von Victoria Nagy
Eine ruhige Hand, volle Konzentration und dann hieß es: abdrücken. Am 5. September wurde in der Benedek-Kaserne in Bruckneudorf wieder fleißig gezielt. Zum bereits 16. Mal fanden das Partnerschaftsschießen und die Bataillonsmeisterschaften des Jägerbataillons Burgenland statt. Rund 260 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung.
BRUCKNEUDORF. Mit dabei waren nicht nur Soldaten, sondern auch Zivilpersonen, Vertreter des BMI und eine internationale Abordnung. Für manche gehört das Schießen längst zum jährlichen Fixpunkt, für andere war es eine ganz neue Erfahrung. Genau dieser Mix macht den besonderen Charakter der Veranstaltung aus.
Erst probieren, dann punkten
Geschossen wurde mit dem Sturmgewehr 77 und der Pistole 80. Bevor es um die Punkte ging, gab es mit jeder Waffe jeweils drei Probeschüsse. Danach wurde es ernst: Mit dem Sturmgewehr kamen zehn Schüsse in die Wertung, mit der Pistole fünf. Insgesamt waren damit maximal 150 Punkte möglich – 100 mit dem Sturmgewehr und 50 mit der Pistole. Am 200-Meter-Schießstand für das Sturmgewehr und 10-Meter- Schießstand für die Pistole sorgten Einweiser dafür, dass jeder wusste, was zu tun ist. Vor dem Schießen gab es eine genaue Erklärung, auch während der Durchgänge standen sie den Teilnehmern zur Seite. Gewertet wurde in den Kategorien Militär, Zivil Damen, Zivil Herren, BMI sowie in der bataillonsinternen Wertung. Unter den rund 260 Teilnehmern waren heuer auch 62 Frauen.
- Victoria Nagy von MeinBezirk bekam eine Einweisung für die Pistole.
- Foto: MeinBezirk
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Erfahrungen sammeln
Für Philipp aus Hartberg war das Partnerschaftsschießen eine Premiere. Zum ersten Mal dabei, ging es für ihn nicht nur darum, möglichst viele Punkte zu sammeln, sondern vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln und ein Gefühl für die beiden Waffen zu bekommen. Besonders die Pistole stellte ihn dabei vor eine größere Herausforderung. "Die Pistole ist schwieriger, beim Sturmgewehr ist man statischer“, erzählt er. Gleichzeitig nimmt Philipp aus seiner ersten Teilnahme vor allem eines mit: Respekt vor der Waffe. Die genaue Einweisung und der sichere Umgang standen für ihn daher ebenso im Mittelpunkt wie die eigentliche Wertung. Eine neue Erfahrung, die bei ihm Lust auf mehr gemacht hat.
Ganz anders bei Desiree aus Wien: Sie war bereits zum dritten Mal beim Partnerschaftsschießen dabei und kennt den Ablauf mittlerweile gut. Für sie gehört die Veranstaltung bereits zum Fixtermin – und auch im kommenden Jahr möchte sie wieder dabei sein.
- Philipp und Desiree
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Partnerschaft im Mittelpunkt
Organisiert und durchgeführt wurde die Veranstaltung vom Miliz-Jägerbataillon Burgenland, unterstützt durch das Jägerbataillon 19 aus Güssing. Auch die Partnerorganisationen Rettungshundestaffel, Offiziersgesellschaft Burgenland, Organisation Ostarichi und der Verein Austria Peacekeepers waren mit dabei.
Am Ende ging es aber nicht nur um die höchste Punktezahl. Das Partnerschaftsschießen bringt jedes Jahr Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen – und für manche steht bereits fest, dass sie im nächsten Jahr wieder an den Start gehen werden.
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