Verkehrserziehungsaktion „Meine Busschule“
Zu Gast in den VS Frauenkirchen und Halbturn
- Mit einer Dummy-Puppe wird das richtige Verhalten dargestellt.
- Foto: KFV/APA-Fotoservice/Juhasz
- hochgeladen von Kathrin Santha
Die AUVA-Landesstelle (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) Wien und das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) bieten die Aktion „Meine Busschule“ für Volksschulkinder in Niederösterreich und dem Burgenland kostenlos an.
FRAUENKIRCHEN/HALBTURN. Kürzlich war die Busschule in den Volksschulen Frauenkirchen und Halbturn zu Gast.
Sicher Busfahren will gelernt sein
Das Projekt – in Form eines Schulbustrainings – soll zu mehr Sicherheit am Schulweg beitragen.
„Ziel der Aktion ist es, Schülerinnen und Schüler für die Herausforderungen bei der Schulbusnutzung zu sensibilisieren und ihnen adäquate und sichere Verhaltensweisen im Bereich der Haltestelle sowie während der Benutzung des Busses zu vermitteln“, erklärt Bernd Toplak, Präventionsexperte der AUVA-Landesstelle Wien.
Mischung aus Theorie und Praxis
Dabei werden alle wesentlichen Gefahrenquellen, die sich auf dem Weg von und zur Haltestelle, im Bereich der Haltestelle sowie bei der Benutzung des Busses ergeben können, in der Klasse mittels Gesprächsrunden, Arbeitsmaterialien und spielerischen Übungen vermittelt. Ausgegangen wird dabei immer von der Bus- und Haltestellensituation vor Ort.
„Als wertvoller Bestandteil der schulischen Verkehrserziehung wird die Aktion von erfahrenen Pädagogen bzw. speziell geschulten Mitarbeitern des KFV durchgeführt, so auch an den Volksschulen Frauenkirchen und Halbturn“, erläutert Sabine Kaulich, Verkehrsexpertin des KFV.
Beim Praxisteil an der Haltestelle und im Bus geht es um das Veranschaulichen und Üben der richtigen Verhaltensweisen.
„Anschauliche Demonstrationen mit einer Dummy-Puppe beim Einschwenken und beim Bremsen des Busses sorgen für so manches Aha-Erlebnis“, betont Kaulich.
- Sowohl theoretische Inhalte als auch das Verhalten im Bus und an der Haltestelle werden gezeigt.
- Foto: KFV/APA-Fotoservice/Juhasz
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Erwachsene einbinden
Die Hauptadressaten der gemeinsamen Aktion "Meine Busschule" sind zwar die Schulkinder selbst, in einem Ausbauschritt sollen aber auch Eltern, Lehrkräfte und Verkehrserziehungsbeamte in die Aktion eingebunden und mittels pädagogischer Materialien und Infobroschüren auf die Herausforderungen bei der Benutzung des Schulbusses sensibilisiert werden.
„Um die Sicherheit unserer jüngsten Versicherten zu erhöhen, setzen wir als AUVA auf altersgerechte Wissensvermittlung und Bewusstseinsbildung sowie auf eine gute Mischung aus Theorie und Praxis“, so Toplak.
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