210 Megawattstunden Speicher
Baustart für Energiegroßspeicher in Nickeldorf
- Spatenstich in Nickelsdorf: (v.l.) Gerhard Zapfl, Stephan Sharma und Michael Weixelbraun
- Foto: Burgenland Energie AG
- hochgeladen von Stefan Schneider
Mit einem Spatenstich erfolgte in Nickelsdorf der Baustart für einen Batteriespeicher mit 210 Megawattstunden Speicherkapazität. Der Speicher ergänzt die bereits bestehende Windenergie und Photovoltaikanlage.
NICKELSDORF. In Nickelsdorf hat die Errichtung eines Batteriespeichers mit 210 Megawattstunden (MWh) Speicherkapazität begonnen. Der Speicher ergänzt die bestehende Photovoltaikanlage mit mehr als 100 Megawatt Leistung und die über 100 Megawatt Windkraftkapazität am Standort.
„Vor drei Jahren haben wir mit der Errichtung der ersten 100 Megawatt Photovoltaik-Anlage in Nickelsdorf österreichische Energiegeschichte geschrieben", sagt Stephan Sharma, Vorstandsvorsitzender der Burgenland Energie AG. Drei Jahre später komme nun ein erneuter Eintrag hinzu.
- Das Speichervolumen beträgt 210 Megawattstunden. Allein damit können künftig rund 18 Millionen Kilowattstunden pro Jahr zusätzlich nutzbar gemacht werden.
- Foto: Burgenland Energie AG
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Strom für 5.000 Haushalte
Der neue Großspeicher ist Teil der 700-MWh-Speicheroffensive der Burgenland Energie und werde in zwei Ausbaustufen errichtet: zunächst rund 60 MWh, anschließend sollen weitere rund 150 MWh folgen. "Allein mit dem neuen Speicher in Nickelsdorf können wir künftig rund 18 Millionen Kilowattstunden pro Jahr zusätzlich nutzbar machen – das entspricht rechnerisch dem Jahresstromverbrauch von rund 5.000 Haushalten", betont Sharma.
Der Batteriespeicher soll überschüssigen Wind- und Sonnenstrom aufnehmen und bei Bedarf wieder zur Verfügung stellen. So könne beispielsweise Sonnenstrom vom Tag für die Abendstunden gespeichert werden. "Nickelsdorf ist seit vielen Jahren Vorreiter bei erneuerbarer Energie. Nach Windkraft und Photovoltaik setzen wir jetzt gemeinsam den nächsten Schritt und werden auch bei der Speicherinfrastruktur zum Vorreiter im Burgenland und in Österreich", sagt Bürgermeister Gerhard Zapfl.
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