27.08.2016, 23:03 Uhr

"Rindfleisch-Wochenende" bei Familie Anton Peck in Wallern

Logo vom Bauerhof
Ich verbinde ja immer gerne das Angenehme mit dem Nützlichen, und der Rindfleisch-Einkauf am Bio-Hof Anton Peck ist wie geschaffen dafür. Dieses Wochenende war es wieder soweit: das erste Mal seit der Sommerpause wurde wieder ein Jungstier geschlachtet, und wir "pilgerten" nach Wallern.

Die Kinder, vor allem Jakob, unser Ältester, lieben einen Ausflug zum Bauernhof - immerhin hat die Familie Peck ja schon einen halben Tierpark: neben ca. 40 Rindern gibt es noch Enten, Gänse, Puten, Perlhühner, Hühner, Schweine, Hasen, Hunde und Katzen - und natürlich oft auch Küken und Junge. Jakob ist ganz in seinem Element wenn er die Tiere füttern und streicheln darf.
Nicht nur wir machen gerne einen Ausflug dorthin, auch Kindergärten und Schulen besuchen oft den Bauernhof im Rahmen einer Exkursion, wo sie die Tiere kennenlernen können und auch eine Jause und ein Getränk bekommen.

Von den insgesamt ca. 40 Rindern Betrieb sind 12 Mutterkühe und und 1 Zuchtstier. Herr Peck erzählt uns, dass sie mit Mutterkuhhaltung arbeiten, das heißt, die Kälber trinken ungefähr ein halbes Jahr die Milch ihrer Mutter - leider verkaufen sie daher keine Milch. Die Kühe fressen Luzerne (= Klee), Heu, Erbsen, und Körner wie Gerste und Triticale (=Kreuzung aus Weizen und Roggen). Alle 6 Wochen wird ein Jungstier geschlachtet und das Fleisch zu vernünftigen Preisen ab Hof verkauft. Das Praktische ist, dass ich vorher anrufen und meine Bestellung durchgeben kann, und die Gustostücke für Rindsrouladen oder -schnitzel, Suppenfleisch, Knochen, Gulaschfleisch oder Leber (was auch immer wir gerade brauchen) bereits fertig hergerichtet sind. Nur das Faschierte faschiert Frau Peck erst herunter, wenn wir da sind. So ist die Frische wirklich sichergestellt.

Meine Familie und ich finden, dass dieses Rindfleisch wirklich viel besser schmeckt als das, was wir früher im Supermarkt gekauft haben. Immerhin ist der Betrieb ja auch Bio-zertifiziert lt. AMA. Und wir gehen davon aus, dass in diesem Fleisch wesentlich mehr Nährstoffe enthalten sind als in Fleisch von Tieren, die hauptsächlich mit Kraftfutter gefüttert wurden.

Was man beim Rindfleischeinkauf aber auf jeden Fall einplanen sollte, ist genügend Zeit: Herr und Frau Peck sind sehr freundlich, und immer für eine kleine Plauscherei aufgelegt. Da kann es schon mal vorkommen, dass wir vor lauter Tiere streicheln (Kinder) und tratschen (ich) die Zeit vergessen und viel länger unterwegs sind als ursprünglich geplant.

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Désirée Tinhof aus Eisenstadt | 31.08.2016 | 08:50   Melden
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