Genussland OÖ wird zur Produktmarke

v. l.: Josef Lehner (Genussland OÖ/Handel), Margit Steinmetz-Tomala (Genussland OÖ/Gastronomie), Maria-Theresia Wirtl (Leiterin Stabstelle Genussland OÖ) und Landesrat Max Hiegelsberger
  • v. l.: Josef Lehner (Genussland OÖ/Handel), Margit Steinmetz-Tomala (Genussland OÖ/Gastronomie), Maria-Theresia Wirtl (Leiterin Stabstelle Genussland OÖ) und Landesrat Max Hiegelsberger
  • Foto: Land OÖ/Heinz Kraml
  • hochgeladen von Ingo Till

Bisher wurden die Betriebe nach festelegten Kriterien geprüft und zertifiziert. Aufgrund der Vielfalt der Warengruppen und der unterschiedlichen Produktionsbedingungen wird die Zertifizierung künftig auf Produktebene geschehen. Anstatt rund 400 Betrieben in Oberösterreich werden nun etwa 2.000 Produkte geprüft. Um diesen Aufwand personell bewerkstelligen zu können, greift man auf bestehende Zertifikate (AMA-Gütesiegel, Gutes vom Bauernhof, BIO, etc.) zurück und vermeidet so doppelte Prüfungen. Ein Wirt etwa, der Mitglied von Genussland OÖ werden möchte, muss als Voraussetzung dafür zuerst nach den Kriterien des AMA-Gastrosiegels arbeiten.

Vier Millionen Euro allein im Handel

Eine Basismitgliedschaft, egal ob Bauer, Fleischer oder Wirt, kostet 50 Euro im Jahr. Gegen höhere Beiträge stehen zusätzliche Leistungspakete zur Verfügung. Besonders die Bauernschaft zeige sich sehr zufrieden mit den gebotenen Leistungen, aber auch Handel und Gastronomie seien für zusätzliches Marketing dankbar, erläutert Maria-Theresia Wirtl den Stellenwert der Genussland-Initiative. Die insgesamt generierte Wertschöpfung zu beziffern sei schwierig. Durch die 500 Produkte, die über 470 Handelspartner in ganz Österreich und 200 Billafilialen in Wien, vertrieben werden, konnte 2017 ein Mehrwert von vier Millionen Euro für die oberösterreichischen Produzenten generiert werden.

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