Helden des Alltags
"Ungewohnter Arbeitsalltag" einer Buslenkerin aus Deutschkreutz

Zita Mihalkovits aus Deutschkreutz ist eine von vielen Helden des Alltags in der Corona-Krise
  • Zita Mihalkovits aus Deutschkreutz ist eine von vielen Helden des Alltags in der Corona-Krise
  • Foto: ÖBB
  • hochgeladen von Franz Tscheinig

Nicht nur die Ärzte, Pfleger und Polizisten halten unser System in der Corona-Krise am Laufen – auch die Buslenkerin Zita Mihalkovits aus Deutschkreutz leistet ihren wertvollen Beitrag

DEUTSCHKREUTZ. Während viele Menschen in häuslicher Quarantäne sind und ihre Kinder betreuen oder Home-Office machen, sorgen andere Menschen dafür, dass das System weiter läuft. Eine davon ist die 39-Jährige Zita Mihalkovits aus Deutschkreutz. Sie ist verheiratet, Mutter einer vierjährigen Tochter und derzeit 20 Stunden in der Woche mit dem ÖBB-Postbus unterwegs.

Vormittags arbeiten, nachmittags Kinderbetreuung

"Ich bin seit 23 Jahren im Unternehmen, absolvierte eine Lehre als KFZ-Mechanikerin in Liesing und bin seit 20 Jahren als Buslenkerin im Schüler-Linienverkehr tätig", erzählt Zita. Sie habe das Lenken kennen und lieben gelernt, mache ihren Job mit Leidenschaft und könne sich keinen anderen Beruf vorstellen. "Für mich ist es wichtig, meinen Mitmenschen die Möglichkeit des Alltages aufrecht zu erhalten. Da ich nur 20 Wochenstunden beschäftigt bin, macht mein Mann vormittags in dieser Zeit Home-Office, und ich übernehme ab Mittag die Kinderbetreuung."

Anfangs Bedenken der Familie

Anfängliche "große Bedenken" seitens ihrer Familie konnte Zita aus dem Weg räumen: "Ich habe ihnen erklärt, dass unsere Fahrgäste hinten einsteigen müssen und ein kontaktloser Transport stattfindet." Der Arbeitsalltag sei dennoch ungewohnt, da nur wenige Fahrgäste mitfahren. "Mir fehlt der persönliche Kontakt beim Kassieren und Auskunft geben, aber es ist ein besonderes Erlebnis, wenn man den Fahrgästen ein Lächeln schenken kann und es erwidert wird."



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